Von den Erden. 457
orher ae 1. 3. 1) In Kalcherde, die man durchs Verkalchen
ut, umn oder auf andere Weiſe aus den natuͤrlichen Coͤrpern da ii bekomt. Dieſe Erde brauſet mit ſauren Dingen, ziehet Waſſer und Oel an, und ſließt im Feuer nicht.
s Anmerkung. Im zten Theil werden wir zeigen, daß die Kalcherden ſehr verſchieden ſind. Denn wir haben bemer⸗ ket, daß harte Gewaͤchſe, nach ihrer Einaͤſcherung, eine Kalcherde, die aber im Feuer zu Glaſe ſchmelzt, geben; die Thiere geben eine andere Kalcherde, und Kalchſteine noch eine andere u. ſ. w. wovon wir an einem andern Orte
ge Fadie
mit mehrerem gehandelt haben. 2 V 2) In Gypserde, die man ebenfals durchs Ver⸗ 1 mtlſ kalchen, oder auf andere Art erhaͤlt; ſie brauſet mit 1 ſauren Dingen nicht, zieht auch nicht leichtlich Oel un und Waſſer an, und fließt im Feuer nicht. n uric. Anmerkung. Die Gypserde iſt nichts anders, als eine von einer Saͤure durchdrungene und veräͤnderte Kalcherde. S. die Mineralog,. dixyen§. 5. V 3) In glaßachtige Erde, die man aus den Metal⸗ §, ⁄ len durchs Verkalchen, aus andern Coͤrpern aber auf ngn andere Art erhaͤlt. Sie brauſet nicht mit ſauren ee⸗ Dingen, zieht auch kein Waſſer und Oel an, wenn Cwit ſie aber mit Laugenſalz vermiſcht wird, ſo fließt ſie
ehn zu einem durchſichtigen Glaſe, und heißt deswegen Jn wiferne glaßar tig.
ſu Anmerkung. Dieſe Erde iſt auch ſehr verſchieden. Denn a. aus einigen Coͤrpern bekomt man glaßachtige Erde, wel⸗
nan che leichter zu ſchmelzen iſt, als andere, ſo man aus an⸗ Inh dern Coͤrpern erhaͤlt, u. ſ. w.
t crlrat F f 5 3§. 6 6


