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Beiträge zur Kenntniss und Behandlung der Wolle und Schaafe : nebst einem Verzeichniss mehrerer Schäfereien zum Gebrauch für angehende Landwirthe und Fabrikanten / von Johann Philipp Wagner . Mit e. Vorw. vom Staatsrath Thaer
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Zweiter Abſchnitt. Ueber das Weſen der Wolle. 7

wodurch das Haar zuruͤckgehalten wird, ſich nach allen Seiten hin gleichmaͤßig auszudehnen.

Dieſe Abweichungen von der runden Geſtalt auf einzelnen Stellen ſind aber gegen das Ganze zu unbedeutend, als daß eine Eintheilung der Woll⸗ haare in runde und platte damit gerechtfertiget wer⸗ den koͤnnte. Und da ſowohl grobe, als feine Haare, in der Regel groͤßtentheils rund ſind, und Ab⸗ weichungen von dieſer Geſtalt hoͤchſt wahrſcheinlich nur durch Zufaͤlle veranlaßt werden, welche meiſtens in der Haltung liegen moͤgen, ſo duͤrften noch we⸗ niger Gruͤnde aufzuſtellen ſein, dergleichen Ab⸗ weichungen fuͤr Eigenthuͤmlichkeiten beſtimmter In⸗ dividuen oder gar ganzer Raſſen halten zu wollen.

Wenn uͤbrigens die Cylinderform des Woll⸗ haares noch eine Beſon rhee an ſich hat, ſo

moͤchte dieſe darin beſtehen, daß beſonders die laͤn⸗

geren Haare in ihrer ganzen aanas noch ein oder einige Mal um ſcch ſelbſt gewunden ſind; ungefaͤhr ſo, wie ſich eine Bohnenranke allmaͤhlig herumdreht. Wenigſtens iſt eine ſolche Geſtalt an laͤngeren Haa⸗ en bemerkbarer, als an kuͤrzeren.

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§. 14.

Vom Durchmeſſer des Umfangs⸗

Wenn vom Durchmeſſer des Umfangs der Roͤhre die Rede iſt, ſo nimmt man an, daß ſich der Umfang des Haares auf allen Stellen gleich ſei. Bei Wergleichungen heißt dasjenige Haar, welches

4 8 2(* 31G g 154,( den groͤßeren Durchmeſſer auf den meiſten Stellen

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