Teil eines Werkes 
1 (1831) Reise durch Ober-Italien. 1
Entstehung
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316 Landwirthſchaft von Ober⸗Italien.

iſt, die eine Breite von 9 Fuß ohngefäͤhr, und nach Verſchieden⸗ heit der Steile des Hügels, eine Böſchung Rivale von ohn⸗ gefähr 8 Fuß Höhe haben, die mit Gras bewachſen iſt. Vorne am dußeren Rande der Terraſſe iſt eine doppelte, oft auch wohl nur eine einfache Reihe von Weinreben gepflanzt, die niedrig gehal⸗ ten und auf Pfahle ausgebunden werden, zwiſchen denen aber auch manche Bäume vorkommen, die man zur Unterſtützung der Reben verwendet.

Man rechnet auf ein geviertes Joch 16 Terraſſen, wornach die ganze Länge derſelben 640 Klafter beträgt.

Der hinter den Reben gelegene Theil der Terraſſenfläche wird geackert, und theils mit Gerſte, größtentheils aber mit Fiſolen beſäet.

Die Ronchi werden wenig gedüngt, und wenn die Reben erwachſen ſind, ſo werden ſie nicht einmal jährlich behauet. Nach Verlauf von vier Jahren nach dem Pflanzen wird von der hinteren Wand, von der Böſchung, Erde abgenommen, und

damit die Terraſſe erhöht; im ſiebenten und zehnten Jahre ge

ſchieht dieß Zuhauen neuerdings, und wird dann alle zehn Jahre wiederholt, ſo lange die Reben dauern. Nur die ſchmale Flaͤche hinter den Reben wird jahrlich umgeackert. Der Boden der Terraſſe müßte durch dieſes Erdengeben bedeutend erhöht, und die Reben vergraben werden, wenn nicht der Regen die Erde immer wieder abſchwemmte, und dadurch dem Übermaße von Erdenaufhäufung vorbeugte.

Den mittleren Ertrag einer zwanzigjährigen Periode der Görzer Ronchi zeigt folgende Überſicht.

60G

ds Na

teitter⸗Bezirk.

Cormons.

wenn i drat⸗Kl ſenland,