den
3 ge⸗ inahe
g
e eran⸗ kocken
venn dient ckung
e als von der
289
Es zeigt ſich hier alſo anſchaulich, wie bloß durch hohe Abgaben ein fruchtbarer Boden in eine Wuͤſte verwan— delt werden kann. 3
Da nun einerſeits bei der aͤußerſten Hoͤhe der Ab— gabe kein Objekt zur Beſteuerung mehr uͤbrig bleibt, und die Staatskaſſe dann keine Einnahme mehr hat; und da andernſeits, wenn gar keine Abgabe erhoben wird, der Staat zwar die groͤßte Ausdehnung erhaͤlt, die Staats— kaſſe aber ebenfalls ohne Einnahme bleibt: ſo muß es ei— nen Punkt geben, bei welchem die Abgabe das Maximum des Ertrags liefert, und es fragt ſich nun, bei welcher Hoͤhe der Abgabe dieſes Maximum in dem vorliegenden Fall ſtatt findet. Wenn die Ab- ſo iſt der Flaͤchen- alsdann iſt der Ertrag gabe betraͤgt inhalt der kultivir⸗- der Abgabe in Ver—
ten Ebene haͤltnißzahlen ausge— druͤckt pr. Schfl. o Thlr........ 1000 0
0, 183»n. AA 126, 60 0,30„.. 687 206, 10 0,453 WeSesese s⸗ Phche egetesat-ssssen 2360, 23 0,60 367 220, 20 0,93».... 217. etelezeaste 162, 75
Unter den hier aufgefuͤhrten Faͤllen gewaͤhrt alſo die Abgabe von 0, 45 Thlr. pr. Schfl. den hoͤchſten Ertrag fuͤr die Staatskaſſe. Jede fernere Steigerung der Abgabe vermindert den Ertrag derſelben, und was ſehr bemerkens— werth iſt, die Abgabe von 0,75 Thlr. pr. Schfl. gewaͤhrt keine hoͤhere Einnahme als die von 0, 22 Thlr.
Es zeigt ſich hier alſo, daß wenn auch die Staats— gewalt ſich vom Volk losſagt und dieſes nur als Mittel um Abgaben zu erheben betrachtet, ſie dennoch durch eine unmaͤßige Steigerung der Abgaben ihren eigenen Zweck gaͤnzlich verfehlt.


