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Zur Loͤſung dieſer Aufgabe war eine genaue aus der Wirklichkeit ſelbſt geſchoͤpfte Berechnung, uͤber die mit dem Landbau und mit jedem einzelnen Zweige deſſelben ver— knuͤpften Koſten, unentbehrlich.
Dem Verfaſſer lagen zu dieſem Zwecke, die von ihm ſelbſt gefuͤhrten, ſehr ins Einzelne gehenden Rechnungen des Guts T. vor.
In dem Arbeitsjournal dieſes Guts wird jede auf dem ganzen Gute geſchehene Arbeit verzeichnet, und dies Journal wird am Ende des Jahrs in eine Ueberſicht zu— ſammengetragen, woraus ſich dann ergibt, wie viele Men— ſchen zum Hoken, Maͤhen u. ſ. w. erforderlich waren, und wie groß das Arbeitsquantum eines Arbeiters, eines Ge— ſpanns Pferde u. ſ. w. geweſen iſt.
Die Geld- und Kornrechnung, verbunden mit der Arbeitsrechnung, liefern die Data zu der Berechnung der Koſten der arbeitenden Kraͤfte, z. B. der Koſten einer Tageloͤhnerfamilie, eines Geſpanns Pferde, eines Wechſel— hakens u. ſ. w.
Aus der Quantitaͤt Arbeit, die die Beſtellung eines Feldes und die Einerntung einer Frucht erfordert, und aus den Koſten der Arbeiten ergeben ſich dann die Produk— tionskoſten dieſer Frucht; und endlich geht aus dem Roh— ertrage nach Abzug der Produktionskoſten, der reine Ueber⸗ ſchuß, den der Anbau der Frucht liefert, hervor.
Eine ſolche Berechnung des Reinertrags jeder einzel— nen Frucht, der Hollaͤnderei, der Schaͤferei und jedes ein— zelnen Zweigs der Wirthſchaft, habe ich von dem Gute T. fuͤr die 5 Jahre von 1810 bis 1815 durchgefuͤhrt— und dieſe ſpecielle Berechnung hat mit der Summe des Reiner⸗ trags eine Uebereinſtimmung bis auf 29, 8 Thaler gegeben.
Die Reſultate dieſer Rechnung ſind nun die Grund— lage fuͤr alle in dieſer Schrift weiterhin vorkommenden Berechnungen und Folgerungen.


