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Bet Vergleichung der ſpecifiſchen Shwere mehrerer feſter und flüßiger Körper wird gewöhnlich ein Cubic- Fuß Regenwaſſer für die Einheit angenom: men. Nur iſt es ſchwerer, als mancher vielleicht glaubt, das Gewicht dieſes Cubic: Fußes mit der Schärfe und Richtigkeit zu finden, die hier verlangt wird. Viele Naturforſcher haben ſic) Mühe gegeben 5 dies Gewicht mit aller möglichen Sorgfalt zu ſußen- Allein die Reſultate ihrer Verſuche ſind oft ſchr von cin: ander verſchleden, Ueberdem wird nicht immer angezeigt, mit welcher Art des Waßſers der Verſuch angeſtellet worden. Dazu kommt noh die Verſchiedenheit im Maaß und Gewicht, deſſen man ſich bedient hat, und endlich noH der Um»- fkand, daß ſelbſt Urſachen, die in der Natur der Körper liegen, hier keine voll- kommene Schärfe erwarten laſſen, wohin z. B.| die Wärme und Kälte gehören. Je wärmer das Waſſer iſt, deſto leichter iſt es.
Mariotte fand 1 Cubic: Fuß Seine: Waſſer 70 franz. Pfund ſchwer. Prony nimmt daſſelbe Gewicht an, Darnach würde 1 calenberg. Cubic: Faß 51,03 bannöverſche Pfund wiegen.
In Srxlebens Naturlehre CG. 17r wird der rheinländ, Cubic: Faß zu 135,49 cölniſ<e Mark, folglicg) 1 calenb. Cubic Faß zu 52,247 hannsverichen Pfunden beſtimtnt.
In Karſtens Anleitung zur gemeinnüßigen Kenntuiß der Natur S. 47, wird ein rheinl, Cubic- Fuß von ganz reinem deſtillirten Waſſer zu 502687, 5 Gran medicinal Gewichts angegeben, Da nun 77253 dieſer Grane 10000 hols [Indiſchen Nhen--- unnd 8074 rheinl, 1t0000 calenb. Cubic- Füßen gleich ſind: ſv wiegt ein calenb, Cubic- Fuß deſtillirten Waſſers 51,60 hannöv. Pſuande. In deſſelben Lehrbegriff der geſammten Mathem. Th. I11. 8. 50 ,' wird na< Grage veſand und Muſſchenbroek gezeigt, daß x franz, Cubic» Zoll Brunnenwaſſer, na< Beſchaffenheit der Jahrszeit, 280 bis 281,415 Gr, wiege, von welchen
Zweiter Theil. 2


