Teil eines Werkes 
Zweiter Theil (1801)
Entstehung
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engehalt

wiZRt,

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2.

Da auf etlichen Figuren der Charte und des Vermeſſungsregiſters die Berechtigung zur Heid und Weide, auch zum Plaggen- Heid» und Scollen- Hiebe(unter Schollen wird hier eine Art von Plaggen verſtanden, die zum Brennen dient) für alle Commünen nicht dieſelbe iſtz au< bei dex Boniti- rung einige von den bei der Ausre<hnung der Charte angenommenen Figuren durchſchnitten und darnac<z von neuen berechnet werden müſſen 3 ſo iſt das Ver- meſſungsregiſter dieſen Umſtänden gemäß umgearbeitet worden. Bei dieſer Ges legenheit wurde jedem Revier nicht nur der bonitirte Gehalt ſondern auch eine Naricht von den darauf berechtigten Heid- und Weide- Intereſſenten und von den Vieharten, womit von jedem der leßten die Behütung geſchiehet, in beſon- dern Colummen beygefügt- Dev eingeſchränkte Raum in den leßten hat es ns. thig gema<t zur Abkürzung

I, für Pferde,

2.= Hornvieh,

3.=> Scweine,

4:= Schafe und

5. für Winter: Schafweide zu ſubſtituiren«

Die Augeinanderſeßung und Beſtimmung der bisherigen Gemeinheitsnuz» zungen gründet ſich auf ein darüber abgehaltenes umſtändliches Protokoll, In dieſem iſt jede intereſſirte Ortſchaft einzeln vor der verſammleten Gemeinde über folgende Fragen vernommen worden?

1) welche Nußungen ſie von der Gemeinheit zu ziehen berechtigt ſey? 2) über welche Reviere jede derſelben ſich erſtre>e? 3) in welher Maaße ſie auf dem einen und dem andern Revier aus- geübt werde? und wenn von der Weide die Rede iſt, 4) mit welchen Vieharten ſie jeden Raum behüte? AZ