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bringen. Denn bliebe man bloß bei der Contribution ſtehen; ſo würde das Mis- verhältniß zwiſchen den Präſtationen und Veſißungen an vielen Orten noch gröſ? ſex werden, als es dermalen wirklich ſchon iſt.
Uebex dieſes Theillmaaß äußert ſich die<urmärkiſche Cammer in ihrem vor- hin angezogenen Berit an das General-Oberdirectorium wie folget:
«Dey Contributionsfuß iſt vom Landesherrn gegen ſeine Unterthanen und alſo inter alios und zu einem andern Zweck eingeführt, dabei auch in der Mark Brandenburg nicht mit gehöriger Genauigkeit verfahren worden, indem theils die zur Contribution gezogenen Objecte nicht gehörig vermeſſen worden, theils aber wirkliche Rechte, welche zur Ausmittelung der berechtigten Viehſtände mit gehören, als Hütungen, Gärten und Wieſen, dabei ganz außer Acht gelaſſen.
von Thiele Nachrichten von der<hurmärkiſchen Contributiongeinrichtung 3ter Ab-
ſchnitt 8.33. und 4ter-Abſchn. 4. 1.
Dagegen aber auch Nahrungen, welche mit den berechtigten Viehſtänden, in Leis ner Verbindung ſtehen, als Hütung, Hopfenbau und Fiſcherei dabei mit zum Grunde gelegt worden,
von Thiele, ebendaſelbſt in den folgenden Abſchnitten. theils aber auch aus der Contributionseinrichtung, da ſelbige allenfalls nur die Beſchaffenheit der Ländereyen von einem willfährlich herausgenommeyen einzigen, ſhon lange verfloſſenen Jahre, ſeitdeim mannigfaltige Veränderungen vorgegangen ſeyn fönnen, fein Schluß auf den urſprünglichen Viehſtand, der zur Contribus- tion gezogenen Theilnehmer, und am wenigſien von allen und jeden vorgeweſenen Erwerbungszeiten zu machen iſt,"
<< Das mangelhafte und willführliche der in vorigen Jahrhunderten gemach» ten Contributionsanlage hat ſchon lange in der Churmark: den Wunic<h erzengt, eine genanere Glaſſtfication anzulegen, welches aber auf der andern Seite wegen der großen Koſten und unabſehligen Klagen und Widerſprüche der Contribuenten,
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