Teil eines Werkes 
Zweyter Band (1823) [Zweyter Band]
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Fig. 2. Ein Geſtell zum Aufheben von Laſten. Es beſteht aus zwei Hauptſtüken von Holz, die an ihren Enden durch zwei Quer- Hölzer vereinigt, und von zwei andern kürzern Pfoſten un- terſtüzt ſind. An ſeinem obern Theil iſt eine Ha- ſpelwelle angebracht, an welche man einen Stri> befeſtigt, der zum Aufheben der Laſt dient. Wenn man die Haſpelwelle mit den zwei Hebeln, die durch ihre Achſe gehen, dreht, ſo hebt man die angefügten Laſten auf. Man fügt an das obere Querholz ei- nen Schneller, der in das Triebrad der Haſpelwelle eingreift, und eine Drehung nach entgegengeſezter Richtung verhindert, In Schweden gebräuchlich.

Fig. 2« Oehlpreſſe, Sie beſteht aus zwei Dielen A, die an ihren Enden Schrauben mit einer Schraubenmutter D, D, D, D, haben. Man hat die Seitenanſicht und den Plan dieſer Preſſe darge- ſtellt. Das Rad B, das als Hebel dient, iſt auf der Achſe der Schraube befeſtigt, ſv daß die beiden Dielen, je nach der Richtung, in der man das Rad

dreht, ſic) nähern oder entfernen müſſen. Man|

Biexte

Fig. 1. Eine Mühle zum Mahlen des Reißes. Die große im Königreich Valencia ge- baute Menge von Reiß veraniaßte die Einwohner zum Nachdenken über die Vervollkommung der zur Trennung des Korns von ſeinen Hülſen nöthigen Mühlen, Diejenige, deren man ſich in dieſem Lande bedient, iſt weit vorzüglicher, als die in Italien ge- bräuchliche, und ſie erfüllt den vorgeſezten Zweck auf eine weit vollkommenere Art.

Sie wird durch ein horizontales Rad A, das unter Nro. 2 abgebildet iſt, in Bewegung geſezt. Dieſes Rad beſteht aus einem einzigen Holzſtuck, in das man acht Abtheilungen eingehöbtt hat, wel- <e die Bewegung durch einen horizonta'en Waſſer- ſtrom erhalten. Die Welle des Rads dreht ſich in einer Pfanne, die man mitten auf der Unterlage B anbringt. Leztere ruht mit einem ihrer Enden auf ei- nem Steinlager C, und wird an ihrem andern Ende durch einen Pfeiler D gehalten, der durch das Ge- wölv2e geht, worauf die Mühle aufgeſtellt iſt, und die man mittelſt Keilen erhöht oder ſenkt, die in die Fuge E eingebracht werden, je nachdem man gerade den obern Mühlſtein 1, 1 höher oder niederer haben

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hringt zwiſchen die beiden Dielen einen ſolhen Cy- linder von 13 Decim, Durchmeſſer auf 30 Länge; und nac<dem man ihn mit Saamen, aus denen man Dehl preſſen will, gefüllt hat, ſo fügt man an dieſe beide Enden zwei kleine volle Cylinder, welche den Dru> auf die Saamen in dem Maße hervorbringen, als ſie durc) die Annäherung der Dielen gedrückt wer» den, Man bedient ſich dieſer Vorrichtung in Ungarn.

Fig. 3. Taba>preſſe. Man bedient ſich derſelben in Umerita zum ZuſammendrüFen der Ta» ba>sblätter in Fäſſern. Man kann ſie auch noch zu andern vfonomiſchen Zweden gebrauchen. Man pflanzt einen ſtarken Pfoſten in die Erde, an den man mittelſt eines Zapfens einen Hebel fügt, der auf und nieder ſteigen kann. Man ertheilt den Dru dadurc), daß man an das Ende des Hebels ein Ge- wicht befeſtigt, das man, wenn es nöthig iſt, mit»- telſt einer an das Ende eines Hebels oder Schlag- baums angefügten Kette aufhebt. Der Schlagbaum wird durch einen in die Erde gepflanzten hölzernen Balken unterſtüzt.

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ſeines Baums eine eiſerne Stange F auf, die gleich- ſalls mit eiſernen Banden angefügt iſt. Dieſe Stan- ge debt durch den untern Mühlſtein G, und ſezt ſich in der Spindel K feſt, welche den obern Mühlſtein unterſtüzt, und ihm die radſörmige Bewegung mit» theili; Der untere Mübhlſtein iſt unbeweglich und ruht auf einer Mauer, In ſeinem Mittelpunkt iſt er mit einem Loch durchbohrt, das mit einem höhe- ren Cplinder(ſ. Fig. 2.) beſezt iſt, worin der ei- ſerne Baum ſich dreht. Oberhalb dieſem Cylinder paßt und nagelt man eine Scheibe von Schwarz- Bled) im Durchmeſſer von 22 Decim. an, wenn man zu befürchten hat, das Reiß möchte in das Innere des Cylinders und des Baums einſchlüpfen. Der untere Müblſtein iſt in einen hölzernen Rah- men gefaßt(ſ. Fig. 4), und mit Korkholzſ<heiben H, H, H überde&t; dieſe beſtehen aus Stücken, die vom Mittelpunkt aus gegen den Umfang breiter werden; ſie werden durc hölzerne Breter, die in die vier C>en des Rahmens eingefügt ſind, feiſtge- halten. Die Korkſcheiben haben gegen den Umfang eine Breite von 26-- 27 Centim.

Der obere Mühlſtein 1, L iſt aus einem gels«

will. Das Waſſerrad nimmt in dem Mittelpunkt| ben Sandſtein, von mittlerem, ſehr gedrängtem,

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