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Zweigen, die mit beiden Enden in den Boden eingeſenkt ſind, Bey dieſer Verzäunung, die im Canton Luzern gewöhnlich iſt, pflanzt man gabelförmige Pfeiler in die Erde, worauf man lange Stangen legt; hierauf ſenkt man einen Zweig in die Erde, den man über die Gabel zurükkrümmt, Auf gleiche Art ſet man nun das Ende eines an-
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Fig. 1. Verzäunung mit doppelten Pfeilern und zwei Ouerhölzern, Man ſenkt zwei Pfeiler einander gegenüber in einer ver- hältnißmäßigen Entfernung mit der Länge der OQuer- hölzer, die man zu der Verzäunung brauchen will, in die Erde ein, Man umflicht den untern Theil der Pfeiler mit biegſamen Zweigen, und legt als- dann das erſte Querholz dgrauf. Hierauf bildet man auf gleiche Art eine zweite Unterlage für das zweite Ouerholz. Dieſe Verzäunung trifft man in dem Canton Zurid).
Fig. 2« Berzäunung mit doppelten Pfeilern, und einem einzigen OQuerholze. Sie iſt mit der vorigen gleichartig, nur daß ſie blos ein Ouerholz in einer Höhe von 8 Decim.
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dern in einer beſtimmten Entfernung vou dem er- ſten ein, u. ſ- f. Man knüpft die Zweige an den Stellen, wo ſie ſich kreuzen, mit Weiden u. ſ. w. zuſammen. Dieſe Art iſt einfach und ſehr ſicher, Man macht dieſe Verzäunungen von einer Höhe von 8-- 10 Decim,
Tat er
ler verbindet. Die ganze Höhe beträgt 10-12 Decim, Man trifft ſie ſehr häufig in der Shweiz, und ſie macht geringen Auſwand,
Fig. 3. Verzäunung mitPfeilern und einem einfachen Gefle<ht. Sie iſt in Bis- caya gewöhnlich. Man ſenkt Pfeiler in einer Ent- fernung von 1= 2 Decim. in die Erde und flicht ſie an ihrem oberen Ende zuſammen, Das Geflecht beſteht aus drei oder vier dünnen und biegſamen Weidengerten.
Fig. 4« Verzäunung mit Pfeilern und doppeltem Geflecht. Sie iſt der vorigen ähn? lich; die Pfeiler ſind ſchwächer; man wählt ge? meiniglic<h bloße Latten, die durch das doppelte Weidengeflocht Feſtigkeit erha!ten. Dieſe beiden Ver-
mittelſt eines Zapfens trägt, der die beiden Pfei-
zäunungen ſind leicht zu verfertigen, und ſehr wohlfeil.


