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dringenden Nothwendigteit herabgeſunkehn iſt, das Be- vürfniß nach dem Vorrathe zu kalculiren.== Möge es Deutſchlands guter Genius abwenden“, daß nicht nach dem Verlaufe noch eines halben Jahrhunderts ſelbſt dieſer Kalcul fruchtlos werde.“.:?
Da es bei unſerer neuen Lehre vorzüglich dar- auf ankommt, möglichſt viele Urtheile, Meinungen und Stimmen zu ſammeln, ſo wird man es nicht falſch deuten, wenn wir zu dem Ende auch die Kritiken aus gelehrten Blättern und aus Zeitſchriften auszugsweiſe hier einrü&en.*)
No. 27. ver TJenaiſchen Litteratur- Zeitung vom Jahr 1320 enthält Seite 139. eine Anzeige und Beurtheilung der Baumfeldwirthſchaft. Nachdem der Rezenſ. das Weſentliche der Lehre angegeben hat, fährt er Seite 140 fort:„„Recenſ. tritt den Anſichten des Verf. vollkommen bei, und wünſcht recht ſehr, daß in geeigneten Gegenden Verſuche zur Einführung- dieſes
*) Da ich nur die Wahrheit ſuche, ſo>ſt mit auch jeder aus gleichem Zwe& entſprungene Einwurf und Widert- ſpruch willkommen. Wer nun ebenfalls aus reiner. Ab- ſicht über dieſen Gegenſtand zu ſprechen wünſcht, der wird es gewiß'am liebſten in dem Sprechſale thun, welz- chen ich hiermit in dieſen Heften eröffne; und ich bitte daher um gütige Zuſendung belehrender Aufſäß?y ,. welche
der Hr, Verleger diefer Schrift ſehr gern honoriren wird,


