Oft liegt etwas verborgen, wo es niemand vermuz thet. Wer erwartet von unſerm Arndt eine Ab- haudlung über die Forſte! In der von ihm heraus- gegebenen Zeitſchrift, der Wächter, finden wir im Dritten und vierten Hefte des zweiten Bandes vom Jah- re 1815 Seite 346 eine Abhandlung mit folgendem Titel:
„Ein Wort über die Pflegung und Erhaltung der Forſten und der Bauern im Sinne einer höhereu, d.h. menſchlichen Geſeßgebung.“
Aus dieſer Abhandlung entlehnen wir hier folgende
Stellen:
S. 336.„I< bin durch das, was ich äußerlich erfahren, d. h. dur) die Geſchichte und durch Menſchen gelernt habe, und durch das, was ich täglich und ſiünd- lich äußerlich ſehe, innig überzeugt, daß. das Ausarten der Länder und Völker beiden gewöhnlich unwillführlich und unwiſſend wiederfahren iſt: Sieſind mit einans= derſ<hlechter geworden, weil der Meuſch mit ſeiner Natur übel haushielt.und ſein Land nichtſo verwaltete, daß es ſchön und frucht- bar bleiben konute,“


