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Kiefern im üppigſten Wuchſe fortkommen, iſt mie mehre fach vorgekommen. Es ſcheint hieraus hervorzugehen, daß die Holzarten, auch wenn ſie mit ihren Wurzeln wm der Oberfläche ausſtreichen, dennoc von dem im Boden gemiſchten Humus ganz andere Nahrungstheile ausziehen, als der Kornbau erfordert und umgekehrt. Hieraus folgt denn unbezweifelt, daß die abwechſelnde Benußung des Bodens mit Holz und mit Kort in je- dem Fall vortheilhaft ſein müſſe. Ob dieſer Vortheil aber durch die Reihe- Pflanzung voy Bäumen zu er reichen iſt, hängt wohl insbeſondere davon ab, wel- <hen Einfluß die Beſchattung der Bäume auf des Wachsthum und“ die Güte der Korn- und Graspflan- zen hat, worüber ich mir ein Urtheil nicht aumaſſey Fann. In der Jugend der Pflanzung dürfre dies jez doch nicht von, Einfluß ſein. Reine Wechſel- Wirths ſchaften von Holz und Korn ſiad mir übrigens bei meinem Durchfluge der Nheingegenden und auf dem Hundsrü> vorgekommen. Cs werden. hier nämlich zunge Eichen, in etwa 12jährigem Umtrieb, in9sbezs ſondere zur Benutzung. der Rinde unrerhalten. Nach- dem die/jungen Reiſer zu dieſem Zwe auf dem Stamm geſchält und die nußbarſten'BandſtöFe herausgeſucht, wird das Holz abgetrieben, mit Borſicht verbrannt, der Boden mit der Aſche gedüngt und ein paar Jahr mit Korn beſäet., Eine andere dergleichen Wechſel- wirthſchaft habe ic) im Bätowſchen Kreiſe in Hinter- pommern"angetroffen, wo im Kieferboden die etwa 2.0jährigen Beſtände ſtrichweiſe abgetrieben und na<h-


