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Versuch einer Anleitung zu Abschätzung der Grundstücke nach Claßen besonders zum Behufe einer Grundsteuer-Rectification / von Gustav von Flotow, Königl. Sächs. Cammerrathe
Entstehung
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sis, Thymus serpyllam, FEuphrasiía of. Odon- tites, Melampyrum pratense, Galium verum, Plantago, Frica vulgaris, Draba verna etc; und mchrere Flechten,(Baeomyces)

C101 e M1. Sumpf- Torf- und Moorwiceſen,

Kennzeichen.

a) Phyſiſche Beſchaffenheit. Schlechter, ſaurer Thon- und Lehmboden;(C1. VI. 2.) Torfboden, Moorboden.

b) Lage. Horizontal oder ſchr wenig abhängig, oder gegen dic Umgebungen vertieft, die Oberfläche gewdhn- lich uneben, hier und da bewachſen kaupig. Mehren: theils am Fuß der Berge, Hügel 2c. in Vertiefungen 2c.

c) Feu<tigfcits-Zuſtand. Sehr naß und ſumpfig, oft quellig. Stocnde Näſſe ohne Abzug. Die Ablei- tung des Waſſers jedenfalls ſchwicrig, Gewbvhu- lich ohne Bewäſſerung.

d) Beſchaffenheit des Heues. Schlechtes, binſiges, ſaures, hartes, ſchafthalmiges oder mooſiges Heu. Wird die Wieſe noch náâſſer und mooriger; ſo iſt das Futter nur als Streu zu- brauchen und darnach zu berechnen. Zur Huthung gewöhnlich gar nicht zu brauchen.

e) Mähbarkcit. Gewöhnlich nur einhauig, da der zweyte Hieb ſich nicht bezahlt.

f) Benennung. Saucr beizige, ſaure Wieſen, Quebbe- wieſen, Mooſe, Zittermooſe, moraſtige Wieſen, Bruchs wieſen Luchwieſen.

Nebenbeſtimmungen.

g) Ertrag an tro>nem Futter. Jm Durchſchnitt ctwa 1d Cntr,{lechtes Futter.

hb) Erndte- und Culturkoſten. Ohngefähr 65 pro Cen! des Ertrags an Futter.

à) Werth der Herbſthuthung. Ohngefähr 12 Þro

Cent des ganzen Rohertrags, iſt aber meiſt gax nicht

zu brauchen,