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Versuch einer Anleitung zu Abschätzung der Grundstücke nach Claßen besonders zum Behufe einer Grundsteuer-Rectification / von Gustav von Flotow, Königl. Sächs. Cammerrathe
Entstehung
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m) Grasarteú und Keäuter. Größtentheils die bey El. 7, bemerkten.

Claſſe X. Schlechte Feld- Berg- und Waldwieſen.

Kennzeichen.

a) Phyſiſche Beſchaffenheit. Tro>knev, armer Lehm- und Thonboden, ſandiger Lehm- lchmiger Sand- und Sandboden.(C1. YV. VI. 1, VI. 5,) Der Untergrund meiſt durchlaſſend.

b) Lage. Entweder hoch oder ſtark, beſonders gegen Mittag und Morgen, abhängig, oder ſchr horizontal, Die Oberfläche oft uneben unnd kaupig, daher die hdheren Stellen ſehr dürre und mit niederer Heide bewachſen, die Vertiefungen etwas feuchter und beſſer bewachſen.

) Feuchtigkeits-Zuüuſtand. Meiſtens ſehr tro>cn, oft ſchon dürre oder wegen der Unebenheiten tro>en und feucht untermiſcht. Gewöhnlich ohne alle Bewäſz ſerung und ohne Zufluß von nahrhaftem Waſſer gus

Feldern, oder es iſt beides, doch ſehr unbedeutend.

d) Beſchaffenheit des Heues. Trockenes mageres fcines Heu, gewbhnlich mit kurzem Heidekraut, txo>nem Moos, Seggen 2c. vermengt.

e) Mähbarkeit.. Jedenfalls nur einhauig. Nur durch künſtlih# Düngung, anzubringende Bewäſſerung, kann eine dergleichen Wieſe zweyhauig gemacht werden.

f) Benennungen, Schlechte Brachwieſen,

Nebenbeſtimmungen.

o) Ertrag an Futter. Im Mittel ohngefähr 10 Cntr. Heu. Steigt bisweilen bis 16 Entr. fällt aber auch bis 7 Cntr. herab. Iſt der Ertrag im Durchſchnitt der Jahre noch geringer als 10 Cntr, ſo iſt der Boden eigentlich nux als Weide zu benugen,