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F. Claſſification der Wieſen. Gla Ce: T
Fehlerfreye Niecderungs- Wieſen;
K ¿(nn zes< eût.
a) Phyſiſche Beſchaffenheit des Bodens. Mo- derboden, oder ſtarker, reicher, Thon- Lehm- und Mer- gelboden ohne Säure,(C1. LT. und TT. ſelten C1. IIL. der Claſſification des Bodens.) Eben ſo der Untergrund.
Þb) Lage. An bedeutenden Strömen und Flüſſen oder in mit ſtarken Bächen durchſchnittenen Ebenen. Jn Rü- ſicht der Umgebung gleich oder vertieft, in RüEſicht der Oberfläche, horizontal oder wenig abhängig, jeden: falls eben, rein und frey, vor Sommer- Ueberſchwem- mung oder ſto>ender Näſſe geſichert, auc keiner Ver- \ſandung 2c. durch ſchädliche Winter- Ueberſchwemmun- gen 2c. ausgeſeßzt.
c) Feuchtigkeits-Zuſtand. Jedenfalls feucht durch die Lage, bey guten, gewiß zu erwartenden Winter- Ucberſchwemmungen, zuweilen auch úberdieß mit wenig Fünſtlichen aber zureichenden Bewäſſerungen.
da) Veſchaſſenheit des Heues. Gutes, fettes, kräf- tiges Heu., von den beſten Grasarten.
e) Mähbarkeit. Zwey- bisweilen auch dkeyſchürig, bey Freyheit von Huthungs- Servituten.
f) Benennungen. Beſte Niederungs- Wieſen, Strom- wieſen, Moderwieſen, beſte Auewieſen, Flußwieſen, beſte Thalwieſen.
Nebenbeſtimmungen.
yp) Ertrag an tro>enem Futter pro A>er. Wenig- ſtens 50 Cntr. Heu und Grummt von obiger Beſchaf- fenheit im Durchſchnitt.— Verhältniß des Heues zu Grummt, 4: 5.
h) Erndte- und Culturkoſten. Ohngefähr 14 p- Ci. des Rohertrags an Futter.


