219
ler iſt, die Pferde in Statuͤen und auf Bas— reliefs und Gemaͤlden als Symbole der Kraft, ungeheuer ſtark gebauet darzuſtellen, um ſo mehr die Franzoͤſiſchen und Flandriſchen Schlachten⸗Maler, z. B. Le Brun, Bour⸗ gignon, Wouvermans, Hugtenburgh u. ſ. w., gewohnt waren, die zu ihrer Zeit modigen ſchweren Flandriſchen und Frieſiſchen Hengſte dabei zu Modellen zu nehmen.
Dieſe Anſicht mag denn auch z. B. Le Brun bewogen haben, auf ſeinen beruͤhmten Gemaͤlden der Schlachten Alexanders des
Großen(die jetzt zu Paris im Louvre haͤngen)
nicht nur den Macedoniern, ſondern ſogar auch
den leicht bewaffneten Perſiſchen Reutern Pferde zu geben, wie ſie zwar wohl in Flandern, aber ſchwerlich in Perſien je exiſtirt haben moͤgten. Ich habe mich gefreuet zu finden, daß zuerſt
Carl Vernet es gewagt hat, auf einem gro⸗
———, ·. 3 — ꝗ—————-————BO———


