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Flotbeck und dessen diesjährige Bestellung, mit Hinsicht auf die durch dieselbe beabsichtigten Erfahrungen : ein Wegweiser für die landwirthschaftlichen Besucher desselben mit angehängten Flotbecker Garten-Versuchen im Jahre 1821 / vom Freyherrn von Voght
Entstehung
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IV. Die Wirkung der Dung⸗ und Reitz⸗ Mittel auf Hafer.

Zur Vergleichung des Hafer⸗Ertrags wurden 7 Beete genommen, naͤmlich:

ungeduͤngt,

ungeduͤngt, gemergelt,

ungeduͤngt, gekalcht,

geduͤngt,

geduͤngt, gemergelt,

geduͤngt, gekalcht,

ungeduͤngt, mit Salpeter uͤberſtreuet, nach dem Auf⸗ kommen des Hafers.

Der Kartoffelhafer(Patatoes-Oats) ward den a6ſten und 27ſten April gelegt, und zwar in 6 Zoll von einander

entfernten Reihen, auf ½ bis 1 Zoll Entfernung. Die

Ausſaat betrug fuͤr jedes dieſer Beete von 16 ◻Fuß, circa 3 Loth Hafer. Den 14ten Mai, den 8ten Juli den 7ten Mai ſchien der gekalchte Hafer, ſowohl auf dem

3 ward gegaͤtet,

geduͤngten wie auf dem ungeduͤngten Lande, weiter zuruͤck

wie der gemergelte; Hafer auf Duͤnger und Mergel am

beſten, Hafer auf Duͤnger und Kalch am ſchlechteſten.

Am agſten Mai kraͤnkelte der Hafer auf beiden ge⸗ kalchten Beeten ſichtlich; die Spitzen der Blaͤtter waren

gelb und verbrannt.

Geſunder war der auf gemergeltem Lande; noch friſcher der blos auf Duͤnger, obgleich kleiner; eben ſo der ohne Duͤnger, aber noch kleiner. Der Hafer mit uͤbergeſtreutem Salpeter ſtand auffallend groß und ſchoͤn.

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