25 ble⸗ am zoſten Julius Hafer(5) geſaͤet wurde— dieſer ward Luw untergepflaͤgt, den aaſten October mit Winterrocken be⸗ din. ſaͤet(5)— dieſer ſtand im Fruͤhjahr Anno 22 minder kraͤf⸗ laͤdi tig, als der nach Winterkartoffeln(7) den 24ſten October elchen geſaͤete, amm Der beſondern Fall anders bedingte Verhaͤltniß. Was der und Sache zum Grunde liegt, iſt, daß man den Boden, ſs ſt als aus mineraliſchen und organiſchen Be⸗ . ſtandtheilen zuſammengeſetzt anſieht; jene die mun Kraft nennt, ich ſage Urkraft;(um dem Mißver⸗ exhe⸗ ſtaͤndniſſe zu entgehen, welches daraus entſteht, wenn man die Kraft des Bodens im Sprachgebrauch mit Fruchtbarkeit fuͤr bie ſynonim haͤlt) dieſe den Reichthum; beide Theile des wirken unaufhoͤrlich unter dem Einfluß der 1, Cultur und mehr noch der Witterung auf und thei durch einander, und daher von Wulffens ge⸗ gezt. nialiſcher Gedanke, ſie als Faktoren anzu⸗ ſehen, deren Produkt die Fruchtbarkeit iſt. icht, Die Verſchiedenheit dieſer beiden Theile im fern Boden iſt ſo unleugbar, als ihre gegenſeitige zwi⸗ Einwirkung auf einander, und ſo muͤſſen ſie iicht dann auch vom Landmann als verſchieden be⸗ hlen trachtet werden, weil auf ſie auf verſchiedene daß Art eingewirkt werden muß, z. B. auf die Ur⸗ ah⸗ kraft durch die Erdmiſchung, auf den Reich⸗ ung thum durch den Duͤnger.— 1 eſet Die im Boden befindliche, aus ſeinen mineraliſchen Be⸗ plen ſtandtheilen hervorgehende Kraft ruhet im Winter, wird ken im Fruͤhjahr durch die, ſicherlich nicht blos in der hoͤhern ihlt Temperatur liegende Einwirkung des Fruͤhlings, thaͤtig. rrch Nun aͤuſſert ſich die wechſelſeitige Wirkung des Bodens die und der Atmosphaͤre in chemiſcher Anziehung, Zerſetzung und neuer Verbindung; beide wirken nun auf die Pflanze urch— und die Pfanze hinwiederum durch die Aeußerung ihrer Le⸗ ſicht benskraft auf den Boden. Was der Menſch dazu thun dden kann, dieſe Thaͤtigkeit zu vermehren, und zu erhoͤhen, ge⸗ be ſchieht
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