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Flotbeck und dessen diesjährige Bestellung, mit Hinsicht auf die durch dieselbe beabsichtigten Erfahrungen : ein Wegweiser für die landwirthschaftlichen Besucher desselben mit angehängten Flotbecker Garten-Versuchen im Jahre 1821 / vom Freyherrn von Voght
Entstehung
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Die Unterabtheilung A. enthaͤlt die trockenen, B. die naßliegenden Felder. Zur naͤhern Bezeichnung diene Folgendes: Erſte Klaſſe A., lehmhaltiger Sand, hat im Durch⸗ ſchnitt 10 bis 14 pCt. abſchwemmbaren Thon, 50 70* groben, 15 25 ¹ feinen, nur durch Kochen zu ſondern⸗ den Sand, 6 7* Humus und nur etwa 2 pCt. Kalch⸗Erde.*) Durch lange Cultur,(5o und mehrerer Jahre) iſt die⸗ ſer Boden gemiſcht, milde und muͤrbe geworden und enthaͤlt viele unzerſetzte organiſche Theile. Ackerkrume 10 bis 12 Zoll:(iſt 1822 auf 15 Zoll gebracht). Lehmigte Unterlage, die nur an dem untern Theil des Abhanges der Felder Waſſerſteifigkeit**) bewirken zu koͤnnen, hoch genug liegt; leicht erwaͤrmter Boden, mittlere Retentionskraft fuͤr Waſſer; dennoch fuͤr Cerealien in trocknen Jahren frucht⸗ barer als in naſſen; fuͤr Braachfruͤchte ſind naſſe Jahre vortheilhafter; die aufgepfluͤgte Erde laͤßt ſich, den un⸗ tern Theil der Felder ausgenommen, durch Egge und Walze leicht zerkruͤmeln, begraſet ſich ſehr leicht, traͤgt dann meh rere Arten von Viehgras, Poa; Honiggras, Holcus lana- tus;

*) Ich habe mich blos an den abſchwemmbaren Thon gehal⸗ ten das iſt leichter auszumachen, als der Gehalt an rei ner Alaun⸗Erde, woran dem Landmann wenig liegen kann. Sehr wichtig aber iſt mir das Verhaͤltniß des feinen Sandes geweſen, auf den und auf deſſen Verbindung mit dem Thon die Waſſerhaltigkeit und vielleicht noch manche andere Eigenſchaft des Bodens, auf allen Fall ein großer Theil ſeiner Fruchtbarkeit beruht.(Siehe daruͤberDavy Elemente der Agricultur⸗Chemie undDr. Buͤrger Lehr⸗ buch der Landwirthſchaft.) **) Heißt bei uns die Cohaeſion des viel Waſſer verſchlucken⸗ den Bodens.,