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Meine Ansicht der Statik des Landbaues im Jahre 1817 mit angehängten in späteren Jahren hinzugekommenen Anmerkungen / Caspar von Voght
Entstehung
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in welchem die Erndte das Feld gelaſſen hat, und wie das jedem Mangelnde auf die vortheilhafteſte Art erſetzt werden koͤnne; wie die Witterung, Kaͤlte, Waͤrme, Duͤrre und Naͤſſe des Jahres auf alle mit derſelben Frucht beſtellten Felder im Durch⸗ ſchnitt gewirkt haben, wie jedes beſondere Feld die⸗ ſer Einwirkung durch zufaͤllige oder in ſeinem in⸗ nern Zuſtande liegende Urſachen widerſtanden habe.

Ueber die beſte Entfernung der Pflanzen von einander und die einfachſten Mittel, dieſe zu erreichen.

Ueber tiefes oder flaches Pfluͤgen.

Ueber den Werth einer unter gewiſſen Umſtaͤnden ge⸗ gebenen Pflugart.

Ueber den Grad der Reife, bey welchem die Erndte vorgenommen werden muͤſſe und die dabei zu be⸗ achtende Vorſicht.

Ueber den hohen abſoluten und relativen Werth gruͤ⸗ ner Beduͤngung u. ſ. w.

Dieſes letzte wuͤrde insbeſondere gar vielen Geeſtguͤtern, denen es an hinreichenden Wieſen und Weiden fehlt, nuͤtz⸗ lich werden. Gar wichtig wuͤrde dann auch die Aufmerk⸗ ſamkeit werden auf das Verhaͤltniß der natuͤrlichen Be⸗ raſung des Bodens und deren Ausdauer im ruhenden Zu⸗ ſtande mit den verſchiedenen Graden der Ertragsfaͤhigkeit, worin man den Boden niedergelegt hat.

Von einer gruͤndlichen Einſicht der hieraus entſprin⸗

genden Verhaͤltniſſe duͤrfte ſich die Praxis des Landbaues,

beſonders in Hinſicht auf Koppelwirthſchaft, einen Fort⸗ ſchritt verſprechen, wie ihn kein Zeitalter aufzuweiſen hat.

Leiſtet die Methode wirklich das, was ſie zu leiſten ſcheint, ſo wird ſie Getzt den Praktikern ein Aergerniß und den Theoretikern eine Thorheit) ſpaͤterhin vielleicht einige