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Meine Ansicht der Statik des Landbaues im Jahre 1817 mit angehängten in späteren Jahren hinzugekommenen Anmerkungen / Caspar von Voght
Entstehung
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Maaß dies geſchehen muͤſſe, kann nur der practiſche Land⸗ mann in jedem einzelnen Falle beſtimmen(⁵¹). 1

Wenn nun dieſes bey guͤnſtiger Witterung geſchieht, ſo kann die erhoͤhete Kraft-Aeußerung wohl 1 ½, viel⸗ Boen leicht 20 betragen. Unter dieſen Umſtaͤnden halte ich es fuͤr moͤglich, dem kraftvollen Boden dieſelbe Thaͤtigkeit zu ins eine m geben, die der ſchwaͤchere leichtere Boden hat, und dann 1 eine ſo viel groͤßere Wirkung hervor zu bringen. Die An⸗ merkung() mag dieſes naͤher entwickeln. Ich bin nicht

() Jeder Landmann wird ohne weiteres Erinnern einſehen, dens daß hier nur von Lehmboden die Rede iſt; auf Sand boden iſt dieſes alles nicht allein groͤßtentheils unnuͤtz,

ſondern in der Regel aͤußerſt ſchaͤdlich. Ao. 1822.

manng nii() Ich habe§. 6. geaͤußert, daß es wohl moͤglich werden Warum

nit beygelegt koͤnne, fuͤr die Kraft⸗Erhoͤhung Grade zu finden, wie Kſſa,ihe Kuft durch fuͤr die Vermehrung des Reichthums. 1 fentlich e⸗ V Nun nach vier Jahren ſcheint mir das noch viel ſchieden ſind, rachfrücht. wahrſcheinlicher. und wodurch dings einge⸗ Folgende Bemerkungen ſind mir dabey aufgefallen: zir hchit⸗

114 Wie der traͤgere Boden kraftvoller iſt(*³)(wenn hzchſten Thäͤ⸗ erſrgti. ſeine Traͤgheit nicht aus Naͤſſe und Kaltgruͤndigkeit ent Höchten Ihi eerniedrigen ſteht), weil er mehr thonigte Theile enthaͤlt, ſo iſt bracht werden er auch reicher, weil er bey und nach ſeiner Formation koͤnne. ge⸗ die organiſchen Theile feſter haͤlt. ner Tüft be Da es nur darauf ankoͤmmt, die groͤßere Kraft in Tüyen, Ver⸗ hoͤhere Thaͤtigkeit zu bringen durch groͤßere Zertheilung, durch tiffs ſo muß dem Factor, der die Kraft darſtellt, allerdings eine der wiederholten zweckmaͤßigen Bearbeitung ver⸗

ebleitun haͤltnißmäͤßige Zulage für das Jahr gegeben ds murbe werden. eie b f Da nun zugleich in dem beſſern Boden Kraft und dr trocf Reichthum beyde in hoͤhern Zahlen ſtehen, da ferner berflaͤce der kraͤftigere Boden eine mit ſeiner Kraft verhaͤlt urcpflügen nißmaͤßig ſtaͤrkere Bearbeitung vertraͤgt, ja gar erfor Eerealien,(53) Ktaft iſt bey mir immer das Vermögen des Bodens, aus der At⸗ 3 moſphäre die Theile an ſich zu ziehn, welche unmittelbar oder mit⸗ de Boden telbar den Pflanzen Nahrung verſchaffen; dies letztere durch Ent⸗ Zeit⸗No⸗ wickelung des im Boden enthaltenen Nahrungsſtoffes und durch

Erregung der Lebenskraft, durch welche ſie ſich die Nahrungsſtoffe in welchen aus Luft und Boden aneignen.