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zu lange Stengel ſchießen und unaufhoͤrlich bluͤhen; iſt ungleichartiger auf verſchiedenen Stellen des Feldes; 7 bis 12 Zoll Ackerkrume(5).
2te Claſſe B. in aͤhnlichem Verhaͤltniſſe zur 1ſten Claſſe B.; roher, ſteifer; trockener Jahre noch mehr beduͤrftig; ſchwe⸗ rer zu bearbeiten; gut fuͤr Kohl, Waitzen, Bohnen, Hafer; gar unſicher fuͤr Kartoffeln und Rapſaat, die in naſſen Jahren ſehr leiden; Krume 6 bis 8 Zoll().
3te Claſſe: leichter Boden, vernachlaͤſſigt, gar wenig Reichthum; zerfaͤllt in zwey Abtheilungen:
A. trockner Sandboden; verarmt; tief liegende Unter⸗ lage von Lehm, 2 bis 10 Fuß; 3 bis 6 Zoll Ackerkrume; ohne Retentionskraft fuͤr Waſſer; erfordert wenig Arbeit, nur viele Sorge fuͤr Erhaltung der Feuchtigkeit. Queck und Acker⸗ rettig, wilde Kamillen, kleiner Sauerampfer, wilder Sper⸗ gel und Hungerblumen, ſind die hauptſaͤchlichſten Unkraͤu⸗ ter.— Er zerfaͤllt in zwey Unterabtheilungen:
iſte Unterabtheilung mit einer geringen Miſchung von Thon⸗Erde, 6 Zoll Ackerkrume; die lehmigte Unterlage nur bis 3 Fuß unter der Oberflaͤche; guter Kartoffel⸗Boden in naſſen Jahren: in trocknen Jahren bleiben ſie klein; eigent— lich ſicherer Rockenboden; minder tauglich fuͤr Hafer; gut fuͤr Erbſen, Buchwaitzen; Klee bleibt niedrig, aber der Saamen reift, welches in den Feldern der beyden 1ſten Claſſen ſel— ten der Fall iſt; vertraͤgt wenig Duͤnger, verlangt ihn oft und bezahlt ihn ſelten.
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(6) Iſt Ao. 1822 auf 15 Zoll gebracht, den ſchlechtern Stel⸗ len iſt durch Nachduͤngen und den Sandſtellen durch Mergel geholfen; aber doch ſtehen dieſe Felder noch nicht im Ertrag bey derſelben Beduͤngung auf Einer Linie mit den alten Feldern, die freilich auch vorgeruͤckt ſind und ſchon einen großen Vorſprung hatten.
(e) Iſt Ao. 1822 auf 12 Zoll gebracht.
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