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Staubgefäße. Die Staubfäden, drey, haarartig, kürzer als die Blume. Die Staubbeutel länglich, gefurcht, an den Seiten an die Fäden befestigt. Der Staub gelb, kuglig.
Stempel. Der Fruchtknoten an⸗ fangs herzförmig, darnach eyförmig und oben dick und haarig. Zween Griffel, zu— rückgebeugt, weichbehaart am innern Ran— de. Die Narben auch weichgaarig. Honigbehälter, zween, eyförmig zugespitzt, augenhaarig, glasartig, den Fruchtknoten unten umgebend.
Fruchthülle. Die Blumenspelzen wachsen dicht an das Korn an und um geben es.
Der Saamen, länglich, bauchig, fünfeckig, an beyden Enden zugespitzt, an der innern Seite längelang ausgehöhlt durch eine Furche, worin ein Haarbüschel von der halben Länge des Korns, der das dritte Blatt des Blütenkelchs zu seyn scheint.
Stamina, filamenta tria capillaria, corollä breviora. Antherae oblongae, sulcatae, incumbentes. Pollen flavum, globosum.
Pistilla: germen nubile obcorda- tum, dein ovato-turbinatum, superne pilosum. Styli duo reflexi, margine in- teriori villoso. Stigmata similia.
Nectaria duo, ovato-acuminata, ciliata, hyalina, germen basi includen- tia.
Pericarpium nullum, corolla cir- cumnascitur semini, nec dehiscit.
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Semen oblongum, ventricosum, quinquangulatum, utrinque acumina- tum, latere interiore sulco longitudina— Ii; penicillo dimidia longitudine corol- lae, tertium foliolum glumae mentiente, in lulco abscondito.
Der wirkliche Unterschied zwischen der sechszeiligen und den andern Gerstenar—
ten ist demnach:
daß alle Blumen Zwitter sind, und sechs deutlich unterschiedne, hervorstehende Reihen bilden, wodurch die Aehre völlig sechsecktg wird, wie Mohr berichtet.
Die sechszeilige Gerste ist in Dänemärk nicht bekannt, wird aber auf den Fä— röen) und an einigen Orten in Norwegen gebaut, weil sie die Kälte besser aushält als die gemeine Gerste. In Schweden findet man sie auch, aber selten. In Schott— land ist sie sehr gemein, wird hingegen wenig gebauet in den südlichen Provinzen
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„) Pastor Landt in seiner: Beskrivelse ober Färöeren(Beschreib. der färöischen Inseln), Kopenh. 1800, behauptet S. 307, daß es die gemeine Gerste(Uordeum vulgare) sey, die gegenwärtig
auf diesen Inseln gesäet werde.
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