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Anton Viethens, Hochfürstl. Schleßwig-Holsteinischen Cammer-Assessoris, Beschreibung und Geschichte des Landes Dithmarschen, oder Geographische, Politische und Historische Nachricht vom bemeldten Lande. : Aus bewehrten gedruckten und ungedruckten Urkunden verfasset, ; nebst einer Special-Carte, unterschiedlichen Kupferstichen und einer Vorrede Hn. Jo. Alberti Fabricii, D. und Prof. Publ. in Hamburg
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.————————— 1Na des Landes Dithmarſchen 443 ndäech Koͤnigl. Begnadigung wegen des Zolles auf dem neuen Wege. §Hdir Chriſtianus IVte ꝛc. Thun kund hiemit gegen maͤnniglich, was ge⸗ li ſtalt Wir, nachdem Zeithero Unſere und des hochgebohrnen unſers freund⸗ ſic lichen lieben Vettern, Sohns und Gevattern, Hertzog Friederichen zu Hol⸗ e lräer ſtein Lbd. beederſeits Unterthanen die Eingeſeſſene ſowohl Suͤdern als Nordern richeden Theils in Dithmarſchen wegen des angeordneten und von ihnen Zeithero abge⸗ e foderten Zollens an dem neuen Wege und zu Hanrau vieffaͤltiglich ſich in Un⸗ ihen b 14 terthaͤnigkeit beſchweren wollen, auf einkommene Unſerer deswegen verordneten ſen dn Commiſſarien unterthaͤnigſte und getreue Kelation auch Veriticirung alter — un Vertraͤgen und Freyheiten endlich und nunmehr gnaͤdigſt geruhet, daß voran⸗ Gutuhn gerehte unſere und Sr. Lbd. Angehoͤrige beedes des Suͤdern und Nordern den,den Theils Dithmarſchen, in Krafft ihrer vor Jahren erlangten Privilegien und diſthi Begnadigungen, ſodann darauf erfolgten Unſern verſchiedenen Koͤnigl. Con⸗- n. firmationen und Beſtaͤtigungen hinfuhro und zu ewigen Zeiten von aller Zoll waenng Abgifft ſowohl bey unſern Ambthauſe Hanrau als auf dem neuen Wege veih exempt und befreyet ſeyn und bleiben, beſondern mit ihren Waaren, Guͤtern Ninſc 1 und Viehe allerdings deroents frey paſliren auch gemeldten neuen Weg, wel⸗ zEtſchug: chen ſie dann auf ihre Koſten bey Macht halten, und jedesmahl nach Nohtdurfft Jal Gette repariren ſollen und muͤſſen, immerfort Tages und Nachts ohn maͤnnigliches Yanrdunna Behindern und Eintrag fuͤr ſich gebrauchen ſollen und moͤgen. Die Frembden mnädeAa aber,ſo ebenmaͤßig des Orts paſſiren wollen, ſollen je und allewege nach Anlei⸗ ennachen,d tung der alten Gewohnheit und Rollen von ihrem Vieh und Guͤtern die Ge⸗ kbshabbla buͤhr entrichten, dazu unſer Amtmann ſo jetzo daſelbſt oder kuͤnfftig ſeyn wird, un⸗ haben ſichh ſern Zoͤllnern die behuͤlfliche Hand darleihen wird, und die Verbrecher mit Con- fenezuchr. kilcation der Waaren und Guͤter jederzeit belegen, ſonſten aber uͤber vorige un⸗ rmandö ſeine ſere ſpeciale Begnadigung der Dithmarſcher feſtiglich halten und gufſehen Kaleccfby wird. Alles getreulich und ohne Gefehrde. Uhrkuͤndlich unter unſern Koͤ⸗ abchena nigl. Handzeichen und gecret. Geben in unſer Veſte Gluͤckſtadt den 28 Julii ergegure Anno 1632. b e 2„ waua Koͤnigl. Schreiben an den Amtmann zu Hanrau aamaie Marquart Ranzau wegen obiger Begnadigung. Handzach Chriſtianus der Vierte. Dhrbahr und Mannhaffter, lieber Getreuer. Wir laſſen dir hiemit gnaͤdigſt fänigl unverhalten, was geſtalt wir auf eingekommene beſchehene, getreue unter⸗ Eee 3 thaͤnigſte

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