„ Vorrede.
sen Hansee⸗Stäte für Henstädt, welches ein bekandter Ort 5 in Dithmarschen, und des Nicolai Reimari Vaterland ist. Dieser Nicolaus mit dem Zunahmen Ursus, ist aus einem Dithmarsischen Bauer und Schweinhirten d!) von 18 Jahren, durch naturliche Fähigkeit und selbster⸗ 0 wachsenen Trieb und Fleiß ein bey dem Kayser Rudol- pho II. wohl angesehener Mathematicus, Profefsor in Prage und des Tychonis Brahe Nacheiferer worden, hat unter andern geschrieben Gcodærsiam Ranzovianam, de⸗ ren Titul bey gedachtem Bartholino auf solche Weise an⸗ geführet wird: Nic. Reimari de civitatibus Hansaticis in Dithmarsia Gcodæsia Ranzoviana. Lipf 1583. 4. Es ist auch diese Verwechselung Henstädt in Hansestädt nicht vielmehr ausser dem Wege, als desjenigen d) der aus Ditmarschen eine Stadt Dithmar gemacht, und ge⸗ f schrieben: Der gute und bekandte Henrich von Zutphen, der erste Evangelische seelige Bekenner und Märtyrer in diesem Lande, sey im Jahr A0. 15 25 in urbe Dithmar, in der Stadt Dithmar, verbrandt worden: Wiewohl ich dieses bey dem Crispino selbst nicht finde, sondern nur e) daß 900 ihm Henricus Supphen, ab Diethmar genennet wird. Db gleich aber wenig Städte in Dithmarschen sind, ungeachtet auch der Umbegriff des Landes nicht so 15 gro
d) id. pag. 628. Jo. Henr. von Seelen select. literar. pag. 34. d) Jo. Crispinus apud Mollerum p. Ez.
e) in Actionibus& monumentis martyrum Evangelicorum pag. 41. Genev. 1560. 4.
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