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Des Jacobi Barozzi von Vignola Grund-Regeln über die fünff Säulen / auffs neue zum fleissigsten übersehen, mit unterschiedenen nöthigen Regeln vermehret und mit 50 Rissen in Kupffer erläutert durch Johann Rudolph Fäsch
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8( 19 XVII.

Wie die Schnecken nach des Vignola

und Goldmanns Manier aufzureissen sind.

Es Vignola sein Tab. 24. wird also gemacht: Erstlich, zie⸗

het man eine Bley⸗rechte Linie A. B. auf einen Modul weit von der Axe der Säule, welche mitten durch die Schnecke gehet, und Cathede genennet wird; Alsdenn theilet man die Linie AB. in 16. gleiche Theile, davon kommen 8. Theile über das Auge, als AC., und 6. Theile unter dasselbe, DB. bleiben 2. Theile, als CD. vor das Auge. Mitten durch das Auge wird eine Linie, welche die Linie AB. zu rechten Winckeln schneidet, gezogen, als EF. her⸗ nach theilet man das Auge in 12. Theile, wie in der Figur zu sehen: Alsdenn setzet man den einen Fuß des Zirckels in 1. und ziehet den Bogen ab. Zweytens setzet man ibn in 2. und ziehet den Bogen be. Drittens in 3., und ziehet den Bogen od. Vierdtens in 4., und ziehet den Bogen die. Ferner setzet man den Zirckel in z. und 5 Bogen ek. und verfähret also darmit durch alle 12. Pun-

S.

Der Saum, der Schnecke nun, welcher 1. Partes hoch ist, kan leichtlich gezogen werden, wenn man unter einen jeden vorher ge⸗ meltem Centro, den vierten Theil hineinwärts nimmt, wie aus der Figur A. bey 1. deutlich zu ersehen, und aus denen dadurch erhalte⸗ nen 12. neuen buncten, wie zuvor gewiesen worden, die innere Cir- cumvolution gerissen wird.

Des Goldmanns seine, Tab. 25. wird also gemacht:

Theile von dem Modul hält, in vier gleiche Theile durch die Durch⸗Messer AB. und DE. Hernach nehmet auf AB. die Puncte 1. 4. also daß das AB, dadurch in 4. gleiche Theile getheilet wird.

C 2 Auf

1

5 das Auge der Schnecke, dessen Diameter, wie zuvor, z. 0