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sich getroffen fühlen, und so kam es nicht uner⸗ wartet, daß, bei der Abstimmung, die Mehrheit für die vorgeschlagenen gewaltsamen Maßregeln sich entschied.
Vor dem Schlusse der letzten öffentlichen Sitzung verlas Prof. Lichtenstein noch meh— rere eingegangene Berichte und Wünsche von ver— schiedenen naturforschenden Gesellschaften Deutsch— lands und nannte die große Zahl derjenigen Mitglieder, welche in der zoologischen, botani— schen, mineralogischen, physikalischen, medicini— schen ꝛc. Section Vorträge gehalten hatten.
Darauf sprach v. Humboldt, als Ge— schäftsführer, zum Abschiede die wohlwollendsten Wünsche und Hoffnungen für die Versammlung aus, die er, im nächsten Jahre, an den Ufern des Irtisch im Geiste mitfeiern werde. Im Na— men aller anwesenden Gäste sprach nun einer der vorjährigen Geschäftsführer, Prof. v. Martius (aus München) den Dank aller fremden Mitglie— der gegen ihre Collegen in Berlin, gegen die obersten Behörden und alle Classen der Bewoh— ner; sprach ferner die tiefsten Gefühle der Hoch— achtung aus, welche die ganze Republik der Wis— senschaften vor Geschäftsführern hegen muß, von denen der Eine beim Besteigen des Chimbo— rasso, beim Durchwandern der südamerikanischen Mosquitosümpfe und noch bei vielen ähnlichen Gelegenheiten, der Andere bei mühsamen und gefahrvollen Excursionen in den, von so feindlich gesinnten Wilden bewohnten, afrikanischen Wü⸗ sten für das Heil der Wissenschaft ihr Leben preiszugeben bereit waren, und rühmte am


