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ner von Berlin, denen der Erfolg dieses Unter— nehmens am Herzen lag, erboten sich, das Feh— lende an der nöthigen Summe zuzuschießen. Auf diese Weise kann man nun auch den orxforder Codex vergleichen lassen.
An demselben Tage legte v. Humboldt auch der Gesellschaft die Frage vor:„ob Jemand Veränderungen in den Statuten der Gesellschaft wünsche oder sonstige Anträge zum Besten der Versammlung zu machen habe.“
Es erfolgten von Mehreren Vorschläge, die aber alle nicht auf Abänderung der so einfachen und die freie Entwickelung der Versammlung be— absichtigenden Statuten, sondern blos dahin gin— gen, daß künftig weniger Zeit auf die öffentli— chen Sitzungen verwendet werden sollte, damit Jeder diese Stunden für die Vorträge und Dis— cussionen in den Sectionen benutzen könne, da— her die in den öffentlichen Sitzungen mitzu— theilenden Vorlesungen dem Ermessen der Ge— schäftsführer vorläufig zu unterwerfen sein möch— ten, damit alle Unzufriedenheit darüber möglichst entfernt würde. Es waren ja auch in der That diesmal gar viele, hiesige und auswärtige, an Alter, Erfahrung und gediegenen Leistungen wahrhaft hoch stehende Männer in der Versamm—⸗ lung, die ihre wahre Mündigkeit in der ewigen Lehrlingsschaft bekundeten, indem sie geschwiegen und den jüngern das Wort auf den Kathedern gelassen, die nicht selten an den Vorwurf erin— nerten, den man unserem Jahrhunderte macht, daß dasselbe ein Zeitalter der Theorie sei, in wel— chem Alles lehren, Wenige nur lernen wollen.


