hohl be⸗ nit aub⸗
Einleitung. XIII
beutel auf dieser selbst aufzusitzen scheine Manchmal sind die Staubfäden mit einander . und bilden eine einzige Haut, oder
Röhre, auf der aber die einzelnen Staubbeutel kenntlich sind, wie bey den Malben, Schmet⸗ terlingsblumen. Manchmal sind die Staubfä⸗ den getrennt, aber die Staubbeutel mit einan⸗ der verwachsen, wie bey d den Kartoffeln, Veil chen, und der zahlreichen Familie der 1 mengesetzten. Bey den Or chie orbgen sitzen die Staubfäden oder Staubbeutel auf dem obern Theil des Griffels fest.
7. In den meisten Blumen sind Staubge⸗ fäße und Stempel zugleich anzutreffen. Es giebt aber auch Fälle, wo einige Blumen bloß Staubgefäße, andere bloß Stempel haben. Jene heißen männliche, diese weibliche Blu— men. Ein Beyspiel davon geben die Hasel⸗ nüsse, Weiden und andere Waldbäume. Hier bilden die männlichen Blumen Kätz chen. Ein Kätzchen besteht nemlich aus einer Menge an einen gemeinschaftlichen Stiel angereihter männ— lichen Blumen, die statt des Kelchs bloße Schup— pen haben. Weibliche Blumen auf ähnliche


