Teil eines Werkes 
1 (1831) Erster Theil
Entstehung
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in diesem Falle ist ihre Sättigungscapacität jedesmal ein Theiler für den Sauerstoff des sämmtlichen Was- sers, und dieser ist wiederum ein Mult liplum oder ein Submultiplum vom Sauerstoff der Säure.

Krystallisiren Salze mit Aufnahme von Wasser, 80 kommt der Sauerstoff desselben dem der Base gleich, oder er ist ein Multiplum oder Submulti plum derselben.

Wenn zwei Salze, welche dieselbe Säure ent- halten, mit einander krystallisiren(Doppelsalze), 80 ist der Sauerstoff beider Basen der Sättigungsca- pacität der Säure gleich. Hierbei finden nur selten Ausnahmen Statt. Der Sauerstoffgehalt der Basen selbst steht dabei in einem sehr einfachen Verhält-

nisse, denn entweder ist er in beiden gleich gross, oder er ist in der einen Base ein Vielfaches mit einer ganzen Zahl von dem der anderen. Nehmen Doppelsalze auch noch Krystallwasser auf, 80 ist das Verhältniss desselben-den nämlichen N un- terworfen, als bei dem Wiassergehalte der einfachen Salze. Bap peksalse welche die Base gemein haben, aber verschiedene Säuren enthalten, sind noch nicht untersucht worden, es ist aber keinem Zweifel un- terworfen, dass ihre Verbindungen gleichfalls dem allgemeinen Gesetze der multiplen Proportionen un- terworfen sind.

Das Gesetz, welches wir bei der Verbin- dung der Oxyde wahrnehmen, findet auch bei der Vereinigung der geschwefelten Körper oder der Sul- furide Statt.

Wenn Sulfuride electro- negativer Körper, wel- che den Säuren derselben Radicale proportional sind, sich mit electro- positiven Sulfuriden vereinigen, die

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