Teil eines Werkes 
2 (1825) Aufenthalt in Pekin
Entstehung
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Oft traf es sich, daß ich diese armen Elenden, die kaum ihre Blöße bedecken konnten, in Mützen mit rothen Federn und Ceremonienmänteln den Sarg eines Reichen begleiten sah. Wenn der Besitzer eines Kaufladens jemanden mit einem Träger dieser Art versieht, um gekaufte Waaren nach Hause zu tragen, so erfüllt er doch, und wenn die Waaren auch über 50 Rubel kosten sollten, diesen Auftrag genau, ohne daß man nöthig hat, auf ihn Acht zu haben, und ist sehr zufrieden, wenn er 40 Kopeiken für eine Bemühung er hält, die auf zwey Stunden gewährt hatte. So stark wirkt die Nothwendigkeit des Vertrauens, das ihm ein Mittel zum Unterhalt eröffnet.

Bedienten nimmt man in Pekin aus den Landleuten; bisweilen miethet man hierzu auch Soldaten, indem sie sich von ihren Regimentsverbindlichkeiten mit dem dritten Theile ihres Soldes loskaufen. Einen nüchternen, gewandten Menschen, der etwas zu lesen und zu schreiben versteht, kann man für 1500 Tschech, oder 12 Rubel in Kupfer,

außer der Speise, monatlich miethen. Die besten Bedien ten nimmt man ins Haus, gegen Privatbürgschaft, wegen ihrer Pünktlichkeit, die von irgend einem reichen Kaufmanne geleistet wird.

Alle Leute der erwähnten Stände sind einen und den selben bürgerlichen Gesetzen unterworfen. Kriegsgerichte giebt

2 441 5* V 6 5 es nicht, ausgenommen die Urtheile über Verbrecher, die zu * 8 NSN 8 D et elde entdeckt werden. Die Deutlichkeit (/2sw² 18 F und Genauigkeit der Verordnungen 1 das treue Unterpfand

der innern Ordnung in der Stadt.

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bekannt ge wordene Verbrechen wird e urch die Strenge des Gesetzes, das oft die Gestalt selbst der Grausamkeit hat, verfolgt. Der Klage von Vater und Mutter gegen Kin der leistet man unverzüglich Genüge, fast ohne Untersuchung;