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Misston geleitenden chinesischen Beamten zu unserm schnellen Fortkommen bewiesen.
Am Abend beschäftigten wir uns alle neu Angekom— mene unterzubringen. Die geistlichen Mitglieder der Mis— sion erhielten ihren Platz im Kloster, in den dazu bereiteten Zimmern der Ordensgeistlichen; die weltlichen aber auf dem Gesandtschaftshofe in dem Flügel, wo gewöhnlich unsere Stu— denten wohnen. Ich nahm die östliche aus zwey Zimmern bestehende Hälfte des sogenannten Datin oder Gesandtschafts— hauses ein; in der westlichen Hälfte wurde der Wagenmeister, der Kasakenälteste und der Dolmetscher untergebracht; zwölf Kasaken erhielten ihr Quartier in einer besondern gegen Osten liegenden Abtheilung. Aus Mangel einer großen Vor— rathskammer wurden alle der neuen Mission gehörige Sa— chen in dem westlichen Flügel desselben Hofes zusam— mengelegt. f
Am Ende dieses Theiles lege ich noch den Grundriß des russischen Klosters zur Reinigung Mariä und des Ge— sandtschaftshofes in Pekin bey. Das erstere ist auf der lin— ken, der letztere auf der rechten Seite des Grundrisses dar— gestellt. Der Grundriß ist von mir auf der Stelle selbst aufgenommen; und die Faßade ist das Werk eines jungen chinesischen, in Pekin lebenden Künstlers. Hier folgt die Er— klärung der in dem Grundrisse angezeigten Gebäude.
a) Kirche zur Reinigung Mariä.
b) Glockenthurm. Drey Glocken auf zwey Säulen mit einem Dache.
e) Zimmer des Archimandriten.
d) Zwey Zimmer der Ordensgeistlichen.
e) Zimmer des Hierodiakon.
)— der Kirchendiener.
g) Bibliothek der pekin'schen Mission.


