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rückzugeleiten, wurde in der Eigenschaft eines Aufsehers 795 von dem Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten, aus dem asiatischen Departement der Collegien-Assessor, f und gegenwärtig des Ordens der heil. Anna 2ten und des beil. Wladimir Eten Grades Ritter, Georg Fedorowitsch Timkows ki abgeordnet.
Unter dessen Gewalt wurden aus dem irkutskischen Gouvernement gestellt:
1) In dem Amte als Wagenmeister, der Befehlshaber der Gränzdistanz von Zuruchaituj, jezt der 12ten Klasse und des St. Annen Ordens Zten Grades Ritter Eugraph Jwanowitsch Rasgildejew J. Der in dem Ka— saken-Detaschement**) im Febr. 1807. und 1808. bei der Begleitung der pekinschen Mission sich befunden hatte.
2) Der Dolmetscher der mongolischen und manshu— rischen Sprache, jetzt Collegien-Registrator Andreas Pe— trowitsch Frolow, in diesem Amte bei dem Gränz— Befehlshaber von Kiachta befindlich.
Außer dem wurde dem Aufseher ein Detaschement sibirischer Kasaken zugegeben, die aus dem Gebiete der Gränz-Kanzley(jetzt Gränzdirektorium) von Troitzkosawsk ausgenommen waren. Es ist nöthig zu erwähnen, daß
*) Im russischen Prista w, ein Wort, das überhaupt einen Zu— geordneten oder über irgend etwas zur Aufsicht bestellten bedeutet. Daher auch ein Polizeyinspeetor, ein Polizeydiener u. s. w., wir glauben es hier am besten durch Aufseher ge— ben zu können, dem nämlich die Aufsicht in allem was po— lizeyliche Ordnung betrift, anvertraut ist. A. d. U.
*) Kasak ist ein tatarisches Wort. Kein einziges der türkisch— tatarischen Volker spricht Kosak; die Chineser, Manshuren und Mongolen sprechen gleichfalls Chassak, und nicht Chossak. Diese Gründe bewegen auch uns, anstatt Kosak stets Kasak zu schreiben. A. d. V.


