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Anmerk. Was übrigens von dem Rindvieh in dieser Hin— sicht erwähnt worden, findet auch auf die Schafe Anwen— dung, sowohl hinsichtlich der Auswahl der Thiere, als des Verfahrens. Bei hochedeln Schäfereien wird indeß selten auf die Mastungsfähigkeit, sondern mehr auf Wolle Rück— sicht genommen, und deßhalb ist auch bei uns die Schafmast, indem man sich mehr nur auf Märzvieh beschränkt, nicht so wichtig, als in England. Ueber die dortigen Mastungsver— suche s. Thaer Einleitung u. s. w. III. und Culley in g. Schft.
§. 808. 85. Zu z uch t.
Die Zuzucht kann namentlich bei einer veredelten Schäferei höchst bedeutend werden, indem solche, in Fällen, wo man viel Lämmer ziehen kann, und der Ab— satz der Schafe und Böcke leicht möglich, oft die Haupt— Revenü gewährt. Diese Revenü entsteht aus dem Verkauf von noch brauchbaren Mutterschafen, von Zucht— böcken, und selbst von Lämmern. Wie hoch solche indeß zu berechnen, läßt sich allgemein gar nicht angeben, doch ist gewiß, daß in vielen Schäfereien, besonders in Fäl— len, wo man viel Mutterschafe hält, diese Einnahme selbst der aus der Wolle, gleich kommen kann. Auf Schäfereien, wo man nicht die Gelegenheit hat viele Lämmer zu ziehen, rechnet man etwa ein Drittheil der ganzen Heerde auf Mutterschafe, und in diesem Falle verbleibt allerdings zum auswärtigen Verkauf weniger
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