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Vorrede.
Pflügen, bearbeite. Wir haben es für dien⸗ lich gehalten, in dem achten Hauptstücke einen Begriff davon zu geben. Doch haben wir uns nicht unterfangen, alle Arten zu pflügen zu beschreiben. Diejenigen, die nur in unse⸗ rer Provinz gebräuchlich sind, würden schon Stoff zu einem viel längern Hauptstücke gege⸗ ben haben, als dieses ist. Indessen halten wir es doch für unsere Schuldigkeit, zu demje⸗ nigen, was daselbst gesagt worden ist, noch dieses hinzu zu setzen. Wenn man auf einem sandigen Boden rund erhabene Beete, 1 oder 1 Schuh breit, zwischen zwo großen Fur⸗ chen machen will: so pflüget man das Feld zuweilen plat; man besäet es, und egget den Saamen unter; alsdenn ziehet man tiefe Fur⸗ chen, 2 Schuh weit von einander. Dieses geschiehet mit einem ausdrücklich dazu verfer⸗ tigten Pfluge, der kein Sech: sondern eine lange und schmale Schaar mit zwey großen Seitenbretern hat, welche gegen den Sterz zu an den Seiten weit hervor gehen, und unten rund ausgebogen sind. Solchergestalt offnet dieser Pflug mit seiner Spitze das Erdreich; die Breter stoßen dieselbe auf die Seiten hin⸗ aus; das Ende der Breter, wo diese am wei⸗ testen hervor gehen, und unten ausgebogen sind, machet solches Erdreich glat; und sol⸗
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