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Beschreibung und Abbildung einer neuen und einfachen Dreschmühle : welche auf die ausdaurende Kraft und den gewöhnlichen Schritt zweier mittelstarker Pferde berechnet ist und zu ihrer Bedienung zwei Menschen erfodert ; so wie sie im Jahre 1823 von ... M. Stecker ... erdacht, im Jahre 1825 ... erbaut und seither in ersprisslichen Gang gesetzt wurde / M. Stecker
Entstehung
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Von 4 bis 5 Fig. 15. ist die Stange gleich diek. In à ist sie mit ei- nem Ansatze versehen, damit der Haspel nicht welchen könne, von da aus wird sie dicker, und endet in e in eine 2 1/4, dicke platte Figur, in welcher sich ein Loch befindet, um sie auf den Nagel des Zentrumsklotzes auflegen zu können Bei b hesindet sich eine angesteckte Stossscheibe, und vor dieser 218 längliches Loch, um die Schliesse Fg. 15, durchstecken zu können. 80 Von h aus verjüngt sich die Stange unmerklich. An ihrem Ende ist sie verjüngt viereckig, um die Zug vorrichtung Eig. 1 aufstecken zu können. Ihr zusserstes Ende d ist in eine Schraube geschnitten, auf welche eine Mutter auf-

geschraubt wird.

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Die Zugvorrichtuug Fig. 14 besteht aus einem 4, langen, und hinrei- 5

chend dicken Stück einer Eisenschine. Sie hat ein viereckiges verjüngtes Auf- steckloch, und einen gedrehten Hacken um das Trittel einhängen zu können.

Da die eisernen Stangen mit dem Boden der Tenne parallel liegen

müssen, und die auf den Nagel des Mittelhlozes über die erste aufgelegte zweite eiserne Stange daselbst höher wäre, so muss sie, um die wagrechte Lage zu be- kommen, zwischen a und e etwas nach abwärts gestaucht werden. Dasselbe gilt, wenn man einen dritten oder wohl gar einen vierten Haspel anbringen wollte, widrigens sich die Haspeln immer nach dem niedrigeren Punkte, nehmlich nach dem Tennenkranz zu drängen würden, wodurch der gleichförmige und leichte Gang verhindert würde. s

Zur Ersparung an Kosten wäre es vielleicht wohl auch möglich, nur den Theil der Stange vom Ansatze bis an das Ende der Zugvorrichtung aus Ei- sen zu machen, und den übrigen Theil aus Holz zu verfertigen; allein die Schwie- rigkeit einer möglichen festen und dauerhaften Verbindung dürfte das Mehr der Kosten für eine ganz eiserne Stange nicht aufwiegen. N

Die Stangen ganz aus Holz zu machen, scheint durchaus unthunlich zu

seyn, denn diese müssten, um sic gen, zu dick seyn, als dass nicht eine, den Gang ausserordentlich erschwerende,

und sehr hemmende Reibung entstünde.

Die Schlegeln oder Drescheln werden aus guten trockenen, und in der erforderlichen Biegung krumm gewachsenen Birken- oder Weissbuchenholz gear- beitet. Aus Buchenholz macht man sie wegen der grössern spezisischen Schwere desselben verhältnissmässig dünner. Die Birkenholzschlegel auf der ök. Anstalt wiegen jeder ohne Beschläge zwischen 7 ½ und 8 Wien. Pfund. Jeder Schle-

el, der aus zu wenig krumm gewachsenen Holz gehauen wird, wo sodann die Holzfibern an einer oder der andern Stelle über die Querre laufen, taugt nichts,

denn er hält die Gewalt der Schläge nicht aus, und bricht sehr bald. Auch das

zu Schlittenkufen verwendbare Holz, welches gewöhnlich der untere Theil des

Stammes und der Auslauf der Wurzeln ist, kann verwendet werden. Junges Holz aber kiezu über Feuer zu biegen, welehe Methode man in einigen Gegen- den anwendet, um aus einem Stücke bestehende Radfelgen daraus zu arbeiten, geht zur Verfertigung der Dreschflegeln nicht an, weil, das Holz mag noch so lange im Zwinger gehalten werden, und noch so trocken geworden seyn, sieh durch die Stärke der Schläge albnählig wieder gerade biegt, wodurch der Schlegel den entsprechenden Schlag verliert. Stehen Forsten zu Gebothe, 80 ist es sehr leicht, junge Bäume mittelst eines Baststrickes, und eines in die Erde befestigten Pflock es zu spannen, und im Verlaufe von zwei Sommern beliebig krumm 2u ziehen, uin

h bei der erforderlichen Länge nicht zu bie-