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Beschreibung und Abbildung einer neuen und einfachen Dreschmühle : welche auf die ausdaurende Kraft und den gewöhnlichen Schritt zweier mittelstarker Pferde berechnet ist und zu ihrer Bedienung zwei Menschen erfodert ; so wie sie im Jahre 1823 von ... M. Stecker ... erdacht, im Jahre 1825 ... erbaut und seither in ersprisslichen Gang gesetzt wurde / M. Stecker
Entstehung
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6 5 unumgänglich nothwendig sind, wodurch die Maschine um ein Bedeutendes wohl. fetler kömmt. Kann man aber der Tenne einen Durchmesser zwischen 5 und 6 geben, so ist diese Vorkehrung noch entbehrlicher, und wollte man ja die mög- lichste Vollkommenheit und Gleichförmigkeit im Gange erreichen, dann könnte man auf dem Kranze Zähne vom guten Weissbuchenholz, wie man sie an den Mühlrädern macht einsetzen, und bloss die Klotzräder mit eisernen Triebstöchen verseben. 5 5 8 N

Man wird sehr wohl thun, den Durchmesser des Tennenkranzes, er sey welcher immer, entweder um ein Paar Zolle zu vergrössern, oder zu ver- kleinern; so dass die Umwälzungen der Klotzräder von einem angenommenen Punkte bis wieder dahin, niekt eine gerade, sondern eine Bruchzahl geben, z. B. 20 1/5 oder 20 ½8 mal herumlaufen. Dadurch bewirkt man, dass die Schle- gel nicht auf dieselbe Stelle der Tenne auffallen können. Um diesen Zweck noch vollständiger zu erreichen, ist es nebstbei auch dienlich, das eine Klotzrad um höchstens einen Viertelzoll im Durchmesser kleiner zu machen, wodureh ein noch grösserer Wechsel in der Wirkung der Schlegel an beiden Haspeln erlangt Wird. Doch darf man das Klotzrad nicht um Vieles verkleinern, weil es sonst zu viel an Kraft zur Umdrehung des Haspels verlieren würde. Wie gross die Stockräder seyn sollen, wird später angegeben werden.

Die innere Wandung der Tenne wird mit dünnen biegsamen Sofitbrett-

chen ganz verschalt, dass nirgends eine Ritze bleibe, durch welche das Getreide durchspringen könnte. 11g. 4. E. ½. An beliebigen und geeigneten Stellen wird mit der Verschalung zwischen je zwei Säulen ausgesetzt, und die Oeffnung durch ein Thürchen, das blos mittelst hölzernen Kloben fest gehalten, und ganz abge- nommen werden hann, verschlossen. Durch diese Thürchen wird das schon zu sehr im Mittel der Tenne zusammen geschobene Getreide, durch eine aus schon zugerichteten Brettern zusammensetzbare hölzerne Rinne über den Trippelweg in irgend einen verschlagenen Winkel des Dreschgebäudes geschoben, und daselbst bis zur Reinigung aufgewahrt. In Fig. 3. sieht man bei 2 und F usolche Thürchen angebracht.

Um den Pferden den Weg anzuweisen, und zu verhindern, dass sie nicht willkührlich vom Trippelwege abweichen können, sondern im stäts gleich- förmigen Gange bleiben, wird noch eine leichte 4 hohe Barriere aufgestellet, ig,.. l. l. Um das Zuführen der Pferde und das An- und Ausspannen zu erleichtern, sind in dieser Barriere an verschiedenen Stellen öffen- und ver- schliessbare Eingänge, wie z. B. Fig. 5. in m. in. m. n. Der Trippelweg wird, um das Stauben zu vermeiden, nicht mit Sand, sondern mit Lehm beworfen.

Die bisher beschriebenen Theile machen die nagelfesten Gegenstände der Dreschmaschine aus. Die fernern sind die Haspeln mit ihren Stochrädern, die eisernen Stangen sammt ihren Zugvorrichtungen, an welchen die Haspeln stecken, und die Drescheln mit ihren Pratzen, welche an den Haspeln befesti- get sind.

ö Zu jeder Trommel oder Haspel gehören 5 Scheiben aus 3 dichen ei- chenen Pfosten geschnitten. Jede Scheibe bekömmt 22% im Durchmesser. Da es jedoch schwer ist 80 breite Pfosten zu bekommen, so können sie auch aus zwei Stücken zusammen getippelt seyn. Ferner sind 8, sechs Fuss lange Leisten für eine Trommel erfoderlich. Sie werden aus denselben Pfosten geschnitten, und bekommen eine Breite von 4 //. An ihren Enden werden sie der Breite

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