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die wir im letzten Kapitel des zweyten Buchs dieses Werks(s) über die äussern Bedingungen der verschiedenen Formen des Lebens angesteilt haben.
Der Einfluls äusserer Potenzen auf den le- benden Körper geschieht auf eine doppelte Art: sie wirken entweder ohne Zuthun des letztern auf denselben ein; oder ihre Einwirkung setzt eine vorhergegangene Thätigkeit desselben. vor- aus. Auf jene Art agirt z. B. die Wärme; auf diese Art wirken die Nahrungsmittel. Vorerst werden wir den lebenden Körper bey allen äus-
sern Einwirkungen blos als leidend betrachten.
Die erwähnten Potenzen sind ferner entwe- der absolut, oder relativ äussere, Zu den letztern gehören die Actionen einzelner Theile des lebenden Körpers, in so fern sie einen noth- wendigen Einfluls auf den übrigen Organismus haben; Potenzeu der erstern Art sind alle Ein- $lüsse, die nicht in der Organisation des lebenden Körpers einen nothwendigen Grund haben. Eine absolut äussere Potenz ist z. B. das Sonnenlicht; eine relativ“ussere, die durch dasselbe erregie
Thätigkeit des Gesichtsorzans.
(5) ‚Biol. Bd. 2.-S. 407.


