Teil eines Werkes 
3 (1805) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 3
Entstehung
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stalt beträchtlich abgewichen. Selbst der Mensch hat nicht mehr ganz dieselbe Bildung, die er in dem Zeitalter besals, aus welchem die Aegypti- schen Mumien herrühren. An vielen dieser äls testen Ueberbleibsel des frühern Menschenge- schlechts sind die Schneidezähne nicht, wie bey uns, einem Meisel, sondern einem abgestumpf- ten Kegel ähnlich, und gleich den Backenzähnen mit einer platten Krone versehen, Die Eckzähne haben nicht eine Spitze, sondern sind oben so breit und platt, dafs sie-sich blos durch-ihre Lage von den Backenzähnen unterscheiden las» sen. Das Gesicht ist länglicht, aber nicht ma» ger; die Stirne niedrig, klein, vorne rund ge- wölbt, aber auf den Seiten ganz flach gedruckt, und von den Backenknochen und den Schläfen nach dem Scheitel conisch zulaufend; die Nase grols, und unten breit; der Mund klein; die Lippen sind wulstig aufgeworfen und hervorste- hend; die Ohren grofs und hochliegend(m). Was kann der Art nach abweichender von der Gestalt aller jetzigen Menschenracen seyn, als diese Bildung? Würde ein Naturforscher, der eine solche Abweichung zwischen andern Thieren von einerley Geschlechte anträfe, Bedenken tra- gen,

y N (m) Brumerracn im Göttingischen Magazin von

Lichtengene u. Forster. Jahrg.ı. S.2. S.10g fr

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