46} Br
Die Unentbehrlichkeit der athmosphärischen
Luft zur Erhaltung der Säugthiere und Vögel ist’
od so bekannt, dals es kaum nöthig seyn wird, Er-
fahrungen zum Deweise derselben anzuführen. Wir wollen indefs kurz die Resultate der Versuche mittheilen, welche von mehrern Französischen Naturforschern über den Einfluls der verschiede- nen Gasarten auf Kaninchen und Meerschweine (Savia Cobaya) angestellt sind. Unter einer Glocke mit Sauerstoffgas, welches aus oxygenirt- salzsau- rem Kali gezogen war, erstickte eines dieser Thie- re nach ı Stunde 40 bis 45 Minuten; unter einem Cylinder voll athmosphärischer Luft nach 24 Minu- ten; in'Wasserstoffgas, welches aus Eisenfeile mit “ Schwefelsäure entbunden war, nach ı0 Minuten; in Stickstoffgas binnen 5% Minuten; in dem durch Destillation aus Eichenholz entwickelten kohlenhal- tigen Wasserstoffgas in 2 Minuten; in geschwefel-
tem Wasserstoffgas binnen einer halben Minute;
in dem aus Kreide durch Schwefelsäure gezogenen
kohlensauren Gas nach 2 Minuten; in Ammoniak- gas in weniger als einer Minute; in oxygenirt- salzsaurem Gas nach 2$ Minuten; in schwellicht- saurem Gas nach ı$ Minuten; endlich unter Was-
ser nach 3 Minuten(e).
‚ Diese Thatsachen enthalten den Grund der Armuth des heissen Amerika und des Reichihums der
(e) Rırrer’s Beyträge zur nähern Kenntnils des Galva-
nismus. B. 2. Sta, S.73
gr Siugt Dann Athn saure sich entwi dung von st
niedhi,
. gen l
thiere in ein neuen dukte, besitzt einer a der ve strahle und|: dringe sphäre der Fo
serst]
\W
arten,
OR Sch Mr,


