Teil eines Werkes 
2 (1803) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 2
Entstehung
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Pflanzen

reszeiten, inden sie Felsen,

auf

auf welchen kein Atom Erde haftet(z); in unter- irdischen Rlüfften, die nie durch eine Sonnenstrahl erhellt wurden; an den äussersten Gränzen der unwirthbaren Polarländer; unter dem Aequator; in Schwefelpfuhlen und.in siedenden Quellen, Die Pilze entstehen im Herbste, wo das ganze Pflanzenreich und ein Theil des Thierreichs in den Scheintodt versinkt. Tange(z*), Flechten und Moose tragen Früchte, wenn die ganze übrige Na- tur von Rälte erstarrt ist. Infusionsthiere erzeugen sich in allen Säften der T'hiere, Zoophyten und

Pflanzen.

Fast eben so grols ist auch die Biegsamkeit der thierischen Organisation. Auf den höchsten Felsenspitzen nisten Adler, Byssus radiciformis, Byssus membranaceus, Boletus turritus, Boletus fodinalis, Agaricus acephalus und andere, durch von HumsoLpr beschriebene Pilzarten dienen ei- genen Würmern und Insekten, besonders Derme- stesarten zur Nahrung, und so ist in unterirdischen Tlüfften mit der Existenz einer verborgenen Weltvon Zoophyten zugleich die einer unterirdischen Thier-

welt

(z) Z.E. Webera pyriformis, alle Arten der Grimmia. und das Hypnum saxatile(Brıper muscol. recent, 7.4. 9.62.)

(z*) Turner Calendar. plant, marin. im V. Bande der

Trans. of the Linnean Society.