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de also, wie dem Individuum, so auch der ge- sammten lebenden Natur den Untergang drohen, sie würde ein ephemerisches Meteor seyn, wenn
ihr nicht ein hoher Grad von intensiver Schranken-
losigkeit zu Theil geworden wäre,
Dieser hohe Grad von Unbeschränktheit des Lebens der ganzen Natur ist nun auch das Erste, was sich uns aufdringt, wenn wir unsere Anfmerk- samkeit auf die Verbreitung der lebenden Körper wenden. Wir sehen dann, dafs alle Theile der Erde Wohnplätze lebender Geschö- pfe sind, dafs es nirgends eine leblose ohne eine lebende Natur giebt, Wir fin den dann Leben in der Erde, wie auf ihrer Ober- fläche; in den Lüften, wie in den Gewässern; auf den ewigen Eisfeldern der kalten Zonen, wie auf den brennenden Sandwüsten zwischen den Wen- dekreisen; auf den Spitzen der höchsten Alpen, wie in den tiefsten Klüften der Erde, Selbst in Schwefelpfuhlen, Salzseen und siedenden Quellen
treffen wir Spuhren des Lebendigen an. Hier sind die Belege zu diesen Behauptungen!
Zu Spitzbergen, wo MaArrTın noch in der Mitte des Mai um Mitternacht das Thermometer auf — 20° R. und die grölste Sommerwärme nicht über 6° R. fand, wo das ganze Jahr hindurch blofs die Ufer von Eise frey werden, sahe jener Naturforscher dennoch unzählige Haufen der Anas mollissima,
Fern die


