Teil eines Werkes 
1 (1802) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

479

Noch giebt es eine dritte, von den beyden vori- gen ganz unabhängige Art von Gradätion. In je- der Familie, jedem'Geschlechte,: ja, je- der Gattung von lebenden Körpern bil- det nehmlich die Natur irgend ein Or gan, oder System von Organen vorzugs- weise aus, indem sie unter den übrigen Organen einige unverändert läflst, ande re vereinfacht; und jene Ausbildung so- wohl, als diese Vereinfachung ist ge wöhnlich blos Wiederhohlung einer und derselben Grundform. So entstehen Verwands» schaften und Gradationen in einzelnen Organen, bey der, grölsten Unähnlichkeit in der übrigen Organi» sation,

Wir treffen allenthalben, wohin wir unsern Blick in der lebenden Natur wenden, Bestätigun- gen dieses Gesetzes an. Den Schnabel der Vögel finden wir in dem Schnabelthiere(Ornithorynchus) mit der Form der Meerotter, in der Sepia mit der Struktur der Mollusken, und in mehrern Holothu=

rien mit der Organisation der Thierpflanzen verei-

S

igt. Der cartilaginöse Magen der hühnerartigen Vögel erscheint-auch bey dem Nilcrocodile, bey der Sepia,den Aplysia, und sogar auf er untersten Stufe der thierischen Bildung bey den Aphroditen, Den Rindern nähern sich in Ansehung des vielfa- ghen Magens mehrere Nagethiere, das Faulthier,

der

der der ein Wu eini zei liche ven ein! Ver auk pila Dar sch men Thie da

tae