Teil eines Werkes 
1 (1802) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 1
Entstehung
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468 mann

ist, als bey Vögeln von einem gleichen Volumen. Noch kleiner'ist es bey den Mollusken und Crusta- ceen. Es verschwindet ganz bey den Würmern, Wir haben aber oben gesehen, dafs bey den niedern Thierclassen die Grölse des Gehirns in Vergleichung mit der Menge der ungleichartigen Organe und mit der Dicke der Nerven und Ganglien geringer ist, als bey den höhern, Folglich steht die Grö- fse.des Herzens und mit ihr die Menge des Bluts in geradem Verhältnisse mit der Anzahl der heterogenen Organe und mit der Gröfse des Gehirns, aber in um- gekehrtem mit der Dicke der Nerven und

Ganglien.

An der zunehmenden Dicke der Nerven und deren Knoten haben wir schon einen Beweis, dafs es auch Gradationen giebt, die in entgegengesetzter Richtung fowgehen. ‚Auf ähnliche Beweise stölst man aber auch allenthalben im ganzen Thierreiche,

Doch erstrecken sich alle übrige bekannte Gradatio-

nen, welche der in der Ungleichartigkeit der

Theile

die Gröfse des Herzens der Fische mit der Gröfse ih» rer Respirationswerkzeuge in geradem Verhältnisse (A. O.8.179). Dieser Satz mag bey den Fischen allgemein seyn, Aber von den Säugthieren gilt er wenigstens nicht, wie die Savia capensis beweist, die, nach ParxAs, kleine Lungen bey einem grolsen Herzen hat.

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