Teil eines Werkes 
1 (1802) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 1
Entstehung
Einzelbild herunterladen

466

hirne der Frösche gehende Blutmenge der, weiche

zum menschlichen Gehirne geht, bey weitem nicht

gleich kömmt. Darf man sich auf SVANMERDAMMS Zeichnung(d) verlassen, so sind aber auch die Ca- rotiden der Frösche nicht einmal dicker, als die Ver- tebralarterien. Da nun jene nur ein einziges, diese hingegen mehrere Paare ausmachen, so flielst bey den Fröschen nicht einmal so ‚viel Blut zum Ge-

hirne, als zum Rückenmarke.

Aber nicht nur im Gehirne, sondern auch im ganzen Rörper eines Thiers fin- den wir desto weniger Blut, je mehr sich dasselbe in seinem Baue von dem Men- schen entfernt, und den IJusekten und

Würmern nähert,

Ich kann mich wegen dieses Satzes auf meine eigene Beobachtungen berufen. Immer habe ich bey Zergliederungen lebender Thiere von Säugthie- ren mehr Blut, als von Vögeln, und von diesen mehr, als von Fischen und Amphibien erhalten, Eben diese Beobachtung wird auch jeder gemacht haben, der sich mit anatomischen Untersuchungen lebender Thiere von verschiedenen Classen beschäf. tigt hat. In einer Viper, welche 305 Drachme wog, fand man nur 80 Gran Blut, also den 27ten Theil ihrer ganzen Masse, und noch weniger erhielt Men-

GHINE

(d) Bibel der Natur, Tab: XLIX,£. 5.

GHIN dert mei won fill halte den/ gend Blutı

ger\

Dem Quar classe Ihres. uhr thien und] nach

NET'S