Teil eines Werkes 
1 (1802) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 1
Entstehung
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und begreift man unter jenem Ausdrucke zugleich die Mischung der Theile, so ist die obige Definition einerley mit der StTAHrtischen, und daher denselben

Einwürfen,, wie diese, ausgesetzt.

Ausser den beyden angeführten Schwürigkeiten giebt es nun noch ein Drittes, was der Auffindung einer zureichenden Erklärung des Lebens Hinder- nisse in den Weg legt. In allen Sprachen nehmlich wird Leben nicht blofs von der Körper-, sondern auch von der Geisterwelt gebraucht(h). Auch in

den Häusern des Orkus, ruft schon Homer aus,

lebt die Seele noch, obgleich kein Leichnam dahin

kömmit! Hierdurch verführt, verwechseln wir ge- wöhnlich leben und beseelt seyn mit einan- der. ‚Der Ursprung dieser Verwirrung ist leicht zu entdecken. In uns selbst finden wir ein gewisses Etwas, das wir Seele nennen, dessen Wesen im Empfinden, Denken und Wollen besteht,«das vom Körper aflıcirt wird, und wieder zurück auf den Körper wirkt. Wir nehmen ferner wahr, dafs die Wirkungen desselben auf den Körper gewisse Be-

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We- (h) Sehr richug sagt schon VArer: Vita est vocabu- lum nimis ambiguum, et tribuitur spirinbus non minus ac corporibus(VArerr physiol. experim. p, 348). Seine gleich darauf folgende Erklärung des Lebens aber, quod sit motus intestinus et automati- cus, quo Corpora generata et viventia hutriuntur et

augmentantur, enthält, wie man leicht sieht, einen

Cirkel im Erklären.

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