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Einen andern Grund für die Vitalität des Bluts nahm Hunter(d) von den Blutgefäfsen her, die sich in gerinnendem Blute erzeugen. Ihn trifft der- selbe Einwurf, den wir gegen den Harveyschen Beweis‘gemacht haben,, Zudem,«der Dianenbaum und andere metallische Vegetationen besitzen eine Struktur, welche dem Aeussern nach der des vege- tabilischen Organismus ganz ähnlich ist. Und was fehlt jenen zum Leben? Etwa die Mischung der le- benden Körper? Aber diese kennen wir ja nicht, und wenn wir sie kennten, so würde doch noch zu beweisen seyn, dals gerade diese und keine andere zur Hervorbringung des Lebens tauglich sey. Et- wa das Vermögen durch Intussusception zu"wäch- sen? Allein dafs der Dianenbaum durch Ansatz von aussen wachse, ist eine unbewiesene Voranssetzung. Kurz, wir sind nicht einmal im Stande darzuthun, dals der Dianenbaum aus der metallischen Auflö- sung durch andere Kräfte, als die Gefälse aus dem Blute, gebildet werde, und wir halten uns für be- rechtigt, diesem Vitalität beyzulegen, und jener
Auflösung dieselbe abzusprechen!
Aber wenn die bisherigen Gründe für die Vita-
lität des Bluts unhaltbar waren, so waren es die für
‚die gegenseitige Behauptung nicht minder. So wen-
det BLumEnBAcH gegen den obigen Huntearschen Grund ein, dals die erwähnten Gefälse nicht dem Blute,
(d) Veber das Blut, B. 1.


