Teil eines Werkes 
1 (1802) Biologie oder Philosophie der lebenden Natur. 1
Entstehung
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Vorrede a nenn. v7 Dia

N ur die Anwendung, nicht der Besitz, macht den Werth des Reichthums. Eine geringe Anzahl aus einem obersten Grundsätze abge- leiteter, und zu einem consequenicn Ganzen verbundener Sätze ist schätzbarer, als alle un- zusammenhängende Kenninisse des gröfsien Vielwissers. Jede Wissenschaft, deren Leh- zen blos nach einem willkührlichen System ger ordnet sind, ist ein Schatz, der erst Zinsen tragen soll, aber noch keine trug. Eine sol- che Wissenschaft war bisher die Naturge- schichte. Länge standen ihre Lehren so iso- lirt, wie die Pyramiden in den Wüsten Ae- gyptens. Als die Menge ihrer Erfahrungen sich mehrte, fühlte man die Nothwendigkeit, durch ein gewisses System die Uebersicht der- selben zu erleichtern. Man suchte ein solches, fand aber desto gröfsere Hindernisse bey der Ausführung desselben, je mehr man mit der Natur vertraut wurde. Diese Schwürigkeiten

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