Druckschrift 
Ausführliche Beschreibung und Abbildung einer neuen und wohlfeilen Vorrichtung bei der Branntwein-Brennerei : mit welcher man gleich von der Maische reinen Spiritus oder Branntwein erhält, das bisherige Klärgeräth, auch viel Feuerung und Arbeit erspart, und mehr Branntwein gewinnt ; nebst Bemerkungen über andere dergleichen Vorrichtungen / vom Justizamtmann Reuter ...
Entstehung
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Hiezu wird die Blase dreimal abgetrieben, welches von 4 Uhr Morgens bis spatestens 9 Uhr Abends gesch ben ist. Eine langsame Klä⸗ rung giebt nicht so guten Branntwein als eine rasche, weiches auch ganz gegen die alte Art zu brennen ist, sich aber sehr gut erklaren läßt. Bei der gewohnlichen Alt zu brennen gehen die Dämpfe aus der Blase unmittelbar in den Refrigator, die darinn befindliche Kälte ist ihrer Natur zuwider, nur die Gewalt des Feuers treibt sie hinein. Bei dem Scheidefaß finden sie aber fast gar nicht den Widerstand der Kälte, daher sie auch in weit größerer Masse und bei kleinerm Feuer hineinströhmen, mithin auch weit stärker distil⸗ lürt werden kann, ohne daß dadurch der Güte des Branntweins das Geringste abgeht, welches

ein Hauptoortheil ist.

(GKupfertafel)